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Gesundheit

Was sie im Schlaf bedeuten können

wochentlich.deBy wochentlich.de10 Oktober 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Was sie im Schlaf bedeuten können
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Weder Traum noch real

Was Halluzinationen im Halbschlaf bedeuten


Aktualisiert am 10.10.2025 – 10:27 UhrLesedauer: 2 Min.

Doppelbett in kargem Raum.Vergrößern des Bildes

Halluzinationen im Schlaf sind oft sehr beängstigend, jedoch meist harmlos. (Quelle: carloscastilla/getty-images-bilder)

Manche Menschen sehen im Halbschlaf Personen, die gar nicht da sind – oder hören Stimmen, obwohl niemand anwesend ist. Meist sind solche Phänomene harmlos.

Eine Halluzination ist eine Form der Sinnestäuschung. Das bedeutet, dass eine Person etwas wahrnimmt, das gar nicht existiert. Dabei können alle Sinne betroffen sein: Hören, Riechen, Schmecken, Tasten und Sehen.

Eine Halluzination im Schlaf ähnelt einem sehr lebhaften Traum – ist aber deutlich intensiver und fühlt sich „echter“ an. Anders als bei einem Traum ist die Person in der Regel schon oder noch (halb) wach, wenn sie die Halluzination erlebt. Nicht nur nachts, auch während eines Nickerchens am Tag können schlafbezogene Halluzinationen vorkommen.

Schlafbezogene Halluzinationen kommen insbesondere im Schlaf-Wach-Übergang häufiger vor. Fachleute unterscheiden

Bei schlafbezogenen Halluzinationen betreffen die Sinnestäuschungen vor allem das Sehen, Hören oder Tasten/Berührungen. Einige Beispiele für hypnagoge und hypnopompe Halluzinationen: Betroffene

Die Sinnestäuschungen fühlen sich real an und sind häufig beängstigend. Erst nach dem Aufwachen werden sich die Betroffenen darüber bewusst, dass das Erlebte nicht tatsächlich passiert ist.

Halluzinationen im Schlaf oder Halbschlaf können ohne ersichtlichen Grund gelegentlich auftreten. In den meisten Fällen sind sie kein Grund zur Beunruhigung.

Weitere mögliche Ursachen sind:

Halluzinationen im Schlaf können im Rahmen einer Narkolepsie auftreten. Bei dieser seltenen Erkrankung, die umgangssprachlich auch als Schlafkrankheit bezeichnet wird, leiden Betroffene wiederholt unter einer extremen Schläfrigkeit, von der sie geradezu übermannt werden. Auch sacken ihre Muskeln häufig unkontrolliert zusammen.

Etwa die Hälfte der Narkolepsie-Erkrankten erlebt hypnagoge Halluzinationen – also Sinnestäuschungen beim Übergang vom Wachen zum Schlafen. Mitunter ist zugleich eine sogenannte Schlaflähmung vorhanden. Patientinnen und Patienten sind dann beim Einschlafen oder Aufwachen kurzzeitig unfähig, sich zu bewegen oder zu sprechen, obwohl sie bei Bewusstsein sind. In dieser Phase können dann die Halluzinationen auftreten. Ein Beweis für eine Narkolepsie sind hypnagoge Halluzinationen jedoch nicht.

In der Regel haben gelegentliche Halluzinationen, die tagsüber oder nachts ausschließlich beim Einschlafen oder Aufwachen auftreten, keinen Krankheitswert und müssen nicht behandelt werden. Nur selten stecken Erkrankungen wie eine Narkolepsie dahinter.

Dennoch empfiehlt sich ein Arztbesuch, um mögliche Krankheiten auszuschließen – insbesondere, wenn die Halluzinationen häufiger auftreten. Eine erste Anlaufstelle kann die hausärztliche Praxis sein. Bei gesunden Menschen ist es oft hilfreich, auf eine gute Schlafhygiene mit ausreichend Schlaf und regelmäßigen Schlafenszeiten zu achten.

Halluzinationen, die nicht oder nicht nur im Schlaf-Wach-Übergang auftreten, können sehr viele verschiedene Ursachen haben. Dazu zählen zum Beispiel Demenz oder eine Psychose wie Schizophrenie. Sie sollten daher in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden.

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