Laut Verbraucherexperten gilt dasselbe auch für Fleisch- und Wurstwaren wie zum Beispiel Teewurst und andere Streichwurstsorten oder Lyoner, Mortadella, Jagdwurst.
- Richtig lagern: Verdirbt eine Schimmel-Erdbeere die ganze Schale?
Diese Lebensmittel können Sie trotz Schimmel essen
Doch es gibt auch Lebensmittel, die Sie trotz schimmeliger Stelle trotzdem noch essen können. Dazu zählen beispielsweise:
- Hartkäse wie Parmesan,
- Emmentaler sowie
- luftgetrockneter Schinken und Wurst.
Wichtig ist, dass Sie den Schimmel großflächig und großzügig entfernen. Probieren Sie anschließend, ob sich der Geschmack des Lebensmittels geändert hat. Ist dies der Fall, entsorgen Sie es lieber. Schmeckt es noch einwandfrei, können Sie die Speise problemlos verzehren.
Wie gefährlich ist Schimmel für die Gesundheit?
Im alltäglichen Gebrauch lässt sich nicht unterscheiden, ob eine Schimmelart ungefährlich ist – oder eben nicht. „Es gibt Schimmelpilze, die äußerst giftige und teilweise krebserregende Substanzen (Mykotoxine) bilden“, so die Verbraucherschützer. Andere Pilzgifte können die Nieren schädigen und die körpereigenen Abwehrkräfte schwächen.
Mykotoxine sind deswegen so gefährlich, da sie schwere Schäden am Immunsystem sowie der Leber und den Nieren verursachen können. Werden Mykotoxine über einen längeren Zeitraum aufgenommen, können sie unter anderem auch
- krebserregend wirken,
- zu Fruchtbarkeitsstörungen führen und
- das Erbgut schädigen.
Info
Mykotoxine können allerdings auch eine antibiotische Wirkung haben. Diese wird teilweise in der Medizin genutzt (Penicillin).
Und auch harmlosere Pilzsorten bergen gewisse Gefahren: „Durch den direkten Kontakt, vor allem beim Einatmen von Schimmelpilzsporen, könnten immungeschwächte Personen Pilzinfektionen der Atemwege erleiden. Auch Allergikern bereiten eingeatmete Schimmelsporen zum Beispiel aus dem Hausmüll oder von Essensresten Probleme.“
