Es ist ein Stimmen, das viele verschiedene Sprachen spricht, zu hören. Menschen aus jeder Ecke der Welt drängen sich entlang der Korridore der Bundeskunsthalle – der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland – in Bonn. Die Atmosphäre ist optimistisch und dominiert von einer gemeinsamen Sache: der Wunsch, den Journalismus gegen wachsende Bedrohungen zu verteidigen. Rund 1.700 Medienfachleute aus mehr als 100 Ländern nahmen die Einladung von Deutsche Welle (DW) zur Teilnahme am globalen Medienforum an, wo sie sich im Austausch einsetzen und gemeinsam mit dem diesjährigen Motto „Breaking Barrieren, Bauen von Brücken“ Lösungen eingehen.
Die Zukunft des Journalismus
Nach Ansicht von Nathanael Liminski, dem Bundesminister für Bund, europäische und internationale Angelegenheiten und der Medien im Bundesstaat Nordhein-Westphalia ist die gegenwärtige Ära durch „Krisen, Krieg und Transformation“ gekennzeichnet. In Anbetracht dieser Herausforderungen ist Liminski der Ansicht, dass eine dringende Frage beantwortet werden muss: Wie kann die Zukunft des unabhängigen Journalismus gesichert werden? Konkrete Vorschläge werden direkt vom Publikum gemacht: Mit einem QR -Code können sie zu den Diskussionen auf der Bühne beitragen. „Freizugriff“, „Transparenz“, „Objektivität“ oder einfach „Geld“ gehören zu den Antworten des Publikums als Antwort auf die Frage, wie Medien relevant bleiben können.
