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Panorama

Was die Altkanzlerin anders gemacht hätte

wochentlich.deBy wochentlich.de19 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Was die Altkanzlerin anders gemacht hätte
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„Auf euren Rat höre ich“

Merkel äußert sich zu Timmy

Aktualisiert am 19.05.2026 – 07:05 UhrLesedauer: 1 Min.

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Der tote Wal Timmy vor der Küste Dänemarks: Angela Merke hätte sich vermutlich gegen einen weiteren Rettungsversuch entschieden. (Quelle: Jonas Walzberg/dpa)

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Auch Angela Merkel bezieht zu dem Rettungsfiasko um Wal Timmy Stellung. Persönlich hätte sie einiges anders gemacht.

Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich im Gespräch mit dem WDR-Podcast „0630“ zu Buckelwal Timmy geäußert. Wie die frühere CDU-Chefin erklärte, hätte sie sich an die Expertenanweisungen gehalten.

Die ehemalige Bundeskanzlerin sagte, dass sie das Thema beschäftige, da das Meeresmuseum in Stralsund in ihrem ehemaligen Wahlkreis liege. Wissenschaftler des Museums waren nach den ersten Strandungen online Anfeindungen ausgesetzt gewesen.

  • Drama in fünf Akten: Die Legende von Marc Lehmann zerschellt an Wal Timmy
  • Jetzt sind sie entlarvt: Ein Glück, dass der tote Timmy im Sand liegt

Wal-Debakel: Merkel spricht von Experten-Kommission

Nach den ersten Strandungen hatten Wissenschaftler des Meeresmuseums gemeinsam mit anderen Experten Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister TIll Backhaus (SPD) beraten. Sie kamen dabei zu dem Schluss, dass für den Wal keine realistischen Überlebenschancen gebe – und das jeder weiter Rettungsversuch „Tierquälerei“ wäre. Backhaus hatte zunächst entsprechend dieser Empfehlung gehandelt, dann aber überraschend einen Rettungsversuch einer privaten Initiative erlaubt.

Merkel sagte in dem Podcast: „Ich hätte mir wahrscheinlich eine Experten-Kommission von Meeresbiologen genommen, Deutsche und auch Ausländer. Und denen hätte ich gesagt: ‚Auf euren Rat höre ich. Egal, was ihr mir jetzt sagt‘.“

Der Kadaver des Wals war am Wochenende vor einer dänischen Insel angespült worden. Wie die dänischen Behörden mitteilten, war das Tier wohl schon länger tot. Die selbst ernannten Walretter hatten das Tier am 2. Mai nördlich von Dänemark freigesetzt.

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