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You are at:Home»Gesundheit»Was der Herzschlag über Ihre Gesundheit verrät
Gesundheit

Was der Herzschlag über Ihre Gesundheit verrät

wochentlich.deBy wochentlich.de28 September 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Die nachfolgenden Durchschnittswerte können daher von Person zu Person abweichen:

Personengruppe Pulswert (Schläge pro Minute)
Babys bis 1 Jahr 129
1 – 3 Jahre 118 – 107
4 – 5 Jahre 96
6 – 11 Jahre 85
12 – 18 Jahre 77
Erwachsene 72 – 73

Bedenkliche Werte: Bei welchem Ruhepuls sollte man zum Arzt gehen?

Kurzfristig kann der Druck der Pulswellen (Pulsfrequenz) im Ruhezustand durch Fieber, Stress oder Flüssigkeitsmangel steigen. Pumpt der Herzmuskel das Blut dauerhaft mit mehr als 90 Schlägen pro Minute durch die Gefäße, sollte ärztlich untersucht werden, ob eine ernste Erkrankung dahintersteckt. Ein dauerhaft erhöhter Ruhepuls (Tachykardie) belastet zudem das Herz.

Neuere Studien zeigen, dass Menschen mit einem Ruhepuls ab 77 Pulsschlägen pro Minute bereits ein erhöhtes Herzinfarktrisiko haben. Ebenso steigt das Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen. Gesunde Erwachsene können ihren Ruhepuls durch regelmäßiges Ausdauertraining senken. Bei untrainierten Menschen ist dagegen ein Ruhepuls von unter 60 Schlägen pro Minute ein Warnsignal, zum Beispiel für eine Herzschwäche.

Unregelmäßigkeiten: Was ein unruhiger Puls bedeutet

Unregelmäßige Pulswellen sollten ebenfalls beobachtet werden. Denn ein unregelmäßig schlagendes Herz kann ein Hinweis auf eine Erkrankung, wie Vorhofflimmern, sein. Wenn das Herz nur gelegentlich stolpert, zum Beispiel bei Stress, ist das normal. Häufigere Extraschläge oder Aussetzer sollten aber immer ärztlich abgeklärt werden, um Herzrhythmusstörungen auszuschließen. Per Elektrokardiogramm (EKG) wird überprüft, ob und wann das Herz aus dem Takt gerät.

Optimaler Trainingspuls: So können Sie ihn bestimmen

Sportler überprüfen gerne ihren Puls während des Trainings mithilfe einer Pulsuhr mit Handgelenkssensoren. Doch nicht nur mithilfe einer Uhr, sondern auch über einen Brustgurt kann die Pulsmessung erfolgen. Das Ergebnis ist meist genauer.

Sportwissenschaftlern zufolge gibt es für jeden eine optimale Herzfrequenz beim Training, auch Belastungspuls genannt. Er bezeichnet einen Pulsbereich, in dem der Sauerstofftransport und die Fettverbrennung besonders gut funktionieren. Der Trainingspuls berechnet sich aus der sogenannten maximalen Herzfrequenz. Sie bezeichnet den schnellsten Puls, den man unter Belastung überhaupt erreichen kann – das sind 220 Schläge. Als Faustregel gilt, dass der Maximalpuls bei 220 abzüglich Lebensalter liegt. Der optimale Trainingsbereich liegt dann bei 50 bis 75 Prozent dieses Maximalwertes.

Beispiel optimaler Trainingspuls:

  • Maximal erreichbarer Belastungspuls = 220 Pulswellen pro Minute
  • Alter: 45 Jahre
  • 220 – 45 = 175
  • 175 Schläge entsprechen dem Maximalpuls einer 45-jährigen Person
  • 50 bis 75 Prozent davon sind 88 bis 132 Schläge pro Minute

Ergebnis

88 bis 132 Schläge pro Minute ergeben den optimalen Trainingspuls einer 45-jährigen Person.

Bei bestimmten Auffälligkeiten sollten Sie eine Arztpraxis aufsuchen. Das gilt zum Beispiel, wenn Ihr Puls dauerhaft über 90 Schläge pro Minute liegt. Auch ein unregelmäßig erhöhter Puls sollte abgeklärt werden. Treten zusätzlich Beschwerden wie Unwohlsein, Luftnot, Brustschmerzen oder Schwindel auf, ist ärztlicher Rat besonders wichtig.

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