Beliebtes Federvieh
Hühner im Winter: Warum sie jetzt anderes Futter brauchen
13.11.2025 – 08:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Hühner legen Eier. Damit sie das ganzjährig tun, brauchen sie eine ausgewogene Ernährung. Bekommt das Haushuhn im Winter andere Nahrung als im Sommer?
Ein Huhn pickt emsig nach Körnern, wenn es nicht gerade ein Ei ablegt. Unterscheidet sich der Speiseplan witterungsbedingt im Herbst und Winter von jenem im Frühling und Sommer? Dieser Artikel hält die Auflösung bereit.
Bei warmen Temperaturen ist das Federvieh ähnlich aktiv wie der Mensch. Es hält sich viel im Freien auf und gönnt seinen Haltern mehr Eier als im kräftezehrenden Winter. Gewinnt der Frost die Oberhand, benötigen Haushühner ein auf die dunkle Jahreszeit angepasstes Futtergemisch.
Zudem schwächt die oft feuchte Witterung ihr Immunsystem. Um dem entgegenzuwirken, sollte das Winterfutter aus viel vitaminreicher Kost bestehen. Dazu zählen:
Man kann auch Vitaminpräparate dem Futter beimischen, doch ist frisches Obst und Gemüse vorzuziehen.
Fetthaltiges Futter wie Sonnenblumenkerne, Nüsse oder Haferflocken hilft Hahn und Huhn über den Winter. Gerade am Abend ist dieses Kraftfutter vonnöten, damit die Tiere eine kalte Nacht im Stall überstehen. So bleibt auch die Körpertemperatur stabil. Hochwertiges Hühnerfutter beinhaltet zudem wichtige Nährstoffe und Mineralien.
Ist es draußen zu kalt, verbringen Hühner viel Zeit im Stall. Fehlt es dort an Ablenkung, kann das ansonsten friedliche Federvieh schlechte Laune zeigen. Aggressionen gegen Artgenossen sind die Folge. „Futterspiele“ bringen den Hühnern Ablenkung:
Damit das Haushuhn im Winter gesund bleibt, ist eine ausgewogene, der Jahreszeit angepasste Ernährung erforderlich.
