Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Nicole Jäger kritisiert Bäderland-Kampagne wegen Körpervielfalt

1 September 2026

Einigung in Koalition: Steuergesetz kommt ins Kabinett

1 September 2026

Max Meyer: Ex-Schalke-Profi wechselt zu Oberhausen

1 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Auto»Warum kaum noch jemand offen fährt
Auto

Warum kaum noch jemand offen fährt

wochentlich.deBy wochentlich.de5 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Warum kaum noch jemand offen fährt
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Niemand will noch diese Autos

Das leise Sterben eines Statussymbols


05.07.2026 – 14:43 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein Segment nimmt Abschied: Nicht einmal 34.000 Käufer leisteten sich im vergangenen Jahr noch ein neues Cabrio. (Quelle: IMAGO/Sabine Gudath)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Das Cabrio stirbt keinen bühnenreifen Tod, es rollt still aus dem Sortiment. Warum eine ganze Fahrzeuggattung verschwindet und was das für den letzten deutschen Produktionsstandort bedeutet.

Wer heute mit offenem Verdeck durch Deutschland fährt, fällt auf. Allerdings ernten die Fahrer nicht mehr Neid, sondern eher Irritation. Das Cabrio, jahrzehntelang die fahrbare Unabhängigkeitserklärung des Mittelstands, ist zum automobilen Anachronismus geworden.

Die nackten Zahlen des vergangenen Jahres sind ernüchternd: Das Kraftfahrt-Bundesamt zählte nicht einmal mehr 34.000 Neuzulassungen. Das entspricht einem Marktanteil von lediglich 1,5 Prozent. Vor zwanzig Jahren, als der Boom seinen Zenit erreichte, waren es noch 150.000. Damals leistete sich fast jeder zwanzigste Neuwagenkäufer den Luxus, auf das feste Dach zu verzichten.

Heute verzichtet die Autoindustrie einfach auf das Cabrio.

Panzer statt Lebensfreude

Das Epizentrum dieses Abschieds liegt in Osnabrück. Bei der Karosserieschmiede Karmann wurden einst Erfolgsgaranten der Frischluftkultur gebaut. Der Käfer etwa oder das Golf Cabrio. Heute gehört das Werk zu Volkswagen und von den Bändern läuft die offene Variante des T-Roc. Es ist das letzte Cabrio eines deutschen Massenherstellers. Doch spätestens in einem Jahr ist Schluss.

VW-Markenchef Thomas Schäfer verkündete den Produktionsstopp mit dem nüchternen Hinweis, dass die Verkaufszahlen seit Jahren einbrechen. Besonders pikant ist die geplante Nachnutzung für den Traditionsstandort: Wo früher unbeschwerte Leichtigkeit zusammengeschraubt wurde, sollen bald Rüstungsteile gefertigt werden. Es ist die maximale Kehrtwende von der Genusskultur zur harten Realität.

VW T-Roc Cabriolet: Mit diesem Modell endet in Wolfsburg nach über 70 Jahren die Ära der offenen Fahrzeuge.Vergrößern des Bildes
VW T-Roc Cabriolet: Mit diesem Modell endet bei Volkswagen nach über 70 Jahren die Ära der offenen Fahrzeuge. (Quelle: ULI_SONNTAG)

Aber warum stirbt eine Fahrzeuggattung, deren Name sich einst stolz vom französischen Verb „cabrioler“ (Luftsprünge machen) ableitete?

Das Diktat der Controller

Die Antwort liegt im kühlen Diktat der Controller. Ein Cabrio zu bauen, ist ein logistischer und technischer Kraftakt. Schneidet man einem Auto das Dach ab, verliert es seine Stabilität. Die Ingenieure müssen die Karosserie mit schweren Stahlstreben künstlich verstärken, die Aerodynamik neu berechnen und die Crashsicherheit neu denken. Beim T-Roc Cabrio führte das dazu, dass aus dem praktischen Viertürer ein komplett eigenständiger Zweitürer wurde.

Früher leisteten sich Konzerne solche Prestigeobjekte, um ihr Markenimage emotional aufzuladen. Im Zeitalter von Renditejagd und globaler Gleichteile-Strategie gilt diese Vielfalt schlicht als unbezahlbarer Luxus.

Ein Privileg für Reiche

Deshalb dünnt sich das Angebot aus. Eine der wenigen Ausnahmen im bezahlbaren Massenmarkt bleibt Mini: Die BMW-Tochter hat den Produktionsstopp ihres offenen Modells aufgeschoben und bedient dieses Segment künftig fast allein.

Ein bisschen offen: Für den Gesetzgeber ist der Fiat 500 mit Faltdach kein Cabrio. Das erspart dem Hersteller großen Aufwand.Vergrößern des Bildes
Ein bisschen offen: Für den Gesetzgeber ist der Fiat 500 mit Faltdach kein Cabrio. Das erspart dem Hersteller großen Aufwand.
Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Was droht mir bei einem Fehler?

31 August 2026

Deutsche Bahn verkauft sie jetzt zum halben Preis

31 August 2026

Zulieferer der Autokonzerne unter Druck: Europas übersehene Autokrise

31 August 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Einigung in Koalition: Steuergesetz kommt ins Kabinett

1 September 2026

Max Meyer: Ex-Schalke-Profi wechselt zu Oberhausen

1 September 2026

Gillian-Flynn-Krimi begeistert mit Amy Adams

1 September 2026

Mann nach Angriff in Lebensgefahr – Nachbar festgenommen

1 September 2026

Neueste Beiträge

Verfolgungsfahrt endet in Bahrenfeld mit schwerem Unfall

1 September 2026

Dreikampf ums Abgeordnetenhaus deutet sich an

1 September 2026

Djibril Sidibé fliegt nach 43 Sekunden vom Platz

1 September 2026

Recent Posts

  • Nicole Jäger kritisiert Bäderland-Kampagne wegen Körpervielfalt
  • Einigung in Koalition: Steuergesetz kommt ins Kabinett
  • Max Meyer: Ex-Schalke-Profi wechselt zu Oberhausen
  • Gillian-Flynn-Krimi begeistert mit Amy Adams
  • Mann nach Angriff in Lebensgefahr – Nachbar festgenommen

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.