Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Sind Laser der Schlüssel zur GPS-Navigation wie auf dem Mond?

20 Mai 2026

15-Jähriger mit Messer in Rücken gestochen – Notoperation

20 Mai 2026

AfD prüft juristische Schritte gegen die CDU: „Unsägliche Broschüre“

20 Mai 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Auto»Warum günstige Autos zum Luxus werden
Auto

Warum günstige Autos zum Luxus werden

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Warum günstige Autos zum Luxus werden
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Das bittere Ende des günstigen Autos

Die Industrie lässt den Kleinwagen sterben


20.05.2026 – 11:39 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Verlorene Erschwinglichkeit: Der VW Polo steht beispielhaft für ein sterbendes Segment.

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Mehr als 30 Kleinwagen verschwinden vom Markt. Die verbliebenen Modelle werden zum Luxusgut. Die Hersteller schieben die Schuld auf teure EU-Auflagen. Doch der wahre Grund für den rasanten Preisanstieg liegt ganz woanders.

Zwanzig Kleinwagen, darunter viele geleaste VW Polos mit Erdgasantrieb, stehen auf dem Hof des Leipziger Pflegedienstes Löwenherz. Für Geschäftsführerin Angelika Benkenstein sind die Autos wichtige Werkzeuge für den Alltag. Doch ihr Fall, über den kürzlich die Tagesschau berichtete, zeigt das Dilemma der Branche. Auf Elektroautos umzusteigen, ist unbezahlbar. Allein die Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof würde mindestens 80.000 Euro kosten. Bei der günstigen Erdgasvariante zu bleiben, ist wiederum unmöglich: VW hat das Modell komplett aus dem Angebot gestrichen.

Der Fall beleuchtet ein Problem, das den gesamten deutschen Kleinwagenmarkt erfasst hat. Die Auswahl schrumpft, die Preise ziehen drastisch an. In den vergangenen zehn Jahren strichen die Autobauer über 30 Modelle aus ihren Katalogen, darunter bekannte Namen wie der Ford Fiesta, der Peugeot 108 und der Skoda Citigo. Wer heute noch einen Neuwagen dieser Klasse sucht, steht vor einer neuen Realität.

Bedrohte Alltagshelfer: Der Kleinwagen-Schwund trifft viele Branchen ins Mark.Vergrößern des Bildes
Bedrohte Alltagshelfer: Der Kleinwagen-Schwund trifft viele Branchen ins Mark. (Quelle: Michael Bahlo)

Wie drastisch die Preise bei den noch verbliebenen Kleinwagen-Modellen gestiegen sind, zeigt der direkte Vergleich:

  • Ein VW Polo kostete vor sechs Jahren ab 15.730 Euro, heute verlangt der Konzern mindestens 20.135 Euro – ein Plus von 28 Prozent.
  • Beim Toyota Aygo verdoppelte sich der Einstiegspreis im selben Zeitraum sogar von 10.840 auf 21.990 Euro.

Fabian Faehrmann vom ADAC warnt vor den sozialen Folgen dieser Entwicklung. Autofahren müsse auch für kleinere Budgets bezahlbar bleiben, betont der Experte. Zwar seien mehr Umweltfreundlichkeit, Sicherheit und Komfort wünschenswert. Doch wenn die Preise weiter steigen, könnten sich immer weniger Menschen ein eigenes Auto leisten, mahnt der Automobilclub.

Der Streit um die Ursachen

Sündenbock Brüssel: Opel-Chef Florian Huettl macht vor allem die strengen EU-Auflagen für die teuren Kleinwagen verantwortlich.Vergrößern des Bildes
Sündenbock Brüssel: Opel-Chef Florian Huettl macht vor allem die strengen EU-Auflagen für die teuren Kleinwagen verantwortlich. (Quelle: Jonas Richter)

Florian Huettl, Deutschlandchef von Opel und Stellantis, räumt ein, dass sich die Fahrzeugpreise und das verfügbare Einkommen der Käufer entkoppelt haben. Als Gründe nennt er gestiegene Kosten für Rohstoffe, Energie sowie Löhne und Gehälter. Hinzu kommen gesetzliche Auflagen: Neue EU-Vorgaben machen selbst Kleinwagen teurer. Notbremsassistenten, Müdigkeitswarner und andere Pflichtsysteme treiben den Preis laut Herstellern um bis zu 2.000 Euro nach oben.

Der ADAC widerspricht jedoch der Darstellung, dass die Brüsseler Vorgaben die Hauptschuld tragen. Faehrmann betont, dass der reine Kostenaufschlag durch diese Systeme deutlich geringer ausfällt als die tatsächlichen Preissteigerungen von bis zu 100 Prozent.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Wer zahlt Inspektion und Reparaturen?

20 Mai 2026

Fahrrad-Messe in Frankfurt wagt Neustart – mit weniger Hallen

20 Mai 2026

Technik im Auto treibt Kosten nach oben

20 Mai 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

15-Jähriger mit Messer in Rücken gestochen – Notoperation

20 Mai 2026

AfD prüft juristische Schritte gegen die CDU: „Unsägliche Broschüre“

20 Mai 2026

Lasse Ohl von TV Hüttenberg übersteht schweren Unfall

20 Mai 2026

Schlagersänger trauert um Ehefrau Rosi

20 Mai 2026

Neueste Beiträge

Messer-Fund – Beweis gegen Gina H.?

20 Mai 2026

Schlimmster Diphtherie-Ausbruch seit mindestens 35 Jahren

20 Mai 2026

TV-Koch Steffen Henssler verrät schnellstes Gericht

20 Mai 2026

Recent Posts

  • Sind Laser der Schlüssel zur GPS-Navigation wie auf dem Mond?
  • 15-Jähriger mit Messer in Rücken gestochen – Notoperation
  • AfD prüft juristische Schritte gegen die CDU: „Unsägliche Broschüre“
  • Lasse Ohl von TV Hüttenberg übersteht schweren Unfall
  • Schlagersänger trauert um Ehefrau Rosi

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.