Berichte darüber, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan zurück nach Europa ziehen werden, kamen in der vergangenen Woche auf. Noch in diesem Monat soll es so weit sein, hieß es. Die Familie werde eine private Unterkunft außerhalb Londons beziehen, und die Kinder sollen ab September eine britische Schule besuchen. Eine offizielle Bestätigung von Harry und Meghan oder dem Palast gab es zunächst nicht. König Charles III. soll aber erfreut sein, seinen jüngeren Sohn und seine Enkelkinder wieder näher bei sich zu haben.

„Vielleicht sechs Monate, vielleicht ein Jahr, vielleicht auch länger“

Für wie lange, scheint dabei unklar zu sein. Wie sowohl die britische Zeitung „The Times“ als auch das Boulevardblatt „Mirror“ erfahren haben wollen, könnte der kurzfristig beschlossene Aufenthalt in England schneller als gedacht wieder vorbei sein. Der „Times“ sagte eine Quelle: „Es wird ein längerer Zeitraum sein – vielleicht sechs Monate, vielleicht ein Jahr, vielleicht auch länger – ich glaube, das wissen nicht einmal sie selbst schon.“ Vorstellbar wäre demnach, dass Harry und Meghan, die auch ihr Haus in Montecito sowie eines in Portugal behalten, nach einer Weile beschließen, nach Kanada oder nach Australien zu ziehen. „Das ist eines der großartigen Dinge daran, Privatpersonen zu sein [dass sie leben können, wo sie wollen]“, hieß es in der „Times“.

Zu beiden Ländern pflegen Herzogin Meghan und Prinz Harry eine enge Verbindung. In Kanada lebten sie nach ihrem Rückzug zeitweise, bevor sie sich in den USA niederließen. Nach Australien unternahmen sie 2018 ihre erste große gemeinsame royale Reise. Auch in diesem Jahr war das Paar für mehrere Tage und Termine in Australien. Unterdessen mied Herzogin Meghan Großbritannien. Dorthin kam sie etwa zur Beerdigung der verstorbenen Queen Elizabeth II. im Jahr 2022 sowie zu deren Platin-Thronjubiläum einige Monate zuvor im selben Jahr. Im Juli besuchte sie mit Harry und den Kindern König Charles III. und Königin Camilla auf deren Landsitz Highgrove House, was weithin als Zeichen gewertet wurde, dass sich die Beziehungen entspannen könnten.

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Anders steht es um das Verhältnis zwischen Prinz Harry und seinem älteren Bruder, Prinz William. Nach Äußerungen der Sussexes im aufsehenerregenden Interview mit Oprah Winfrey im März 2021 oder in ihrer eigenen Netflix-Doku sowie Erläuterungen Harrys in seiner 2023 erschienen Biografie „Reserve“ soll das Verhältnis zwischen den beiden kaum noch zu kitten sein. „Williams Beziehung zu Harry ist auf Eis gelegt und wird so schnell nicht wieder auftauen, ganz zu schweigen von [der Beziehung zwischen] der Prinzessin von Wales und Meghan“, sagte eine Quelle der „Times“. Eine Rückkehr ins Königshaus scheint damit ohnehin ausgeschlossen zu sein. Auch wenn sich Harry zumindest eine Annäherung wünscht, wie er im vergangenen Jahr im Gespräch mit der BBC äußerte.

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