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Warnstufe 4 – Bundesland drohen Ahrtal-Regenmassen

wochentlich.deBy wochentlich.de22 Juli 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Warnstufe 4 – Bundesland drohen Ahrtal-Regenmassen
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Newsblog zu Unwettern in Deutschland

Warnstufe 4 – Bundesland drohen Ahrtal-Regenmassen


Aktualisiert am 22.07.2025 – 00:00 UhrLesedauer: 4 Min.

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Im Video: Zum Wochenstart zieht ein gewaltiges Tief über Deutschland. (Quelle: Wetter.com)

Unwetter ziehen über Deutschland. Der DWD hat Alarmstufe Violett ausgerufen. Eine Autobahn ist überflutet, an der Ostsee kommt wohl am meisten runter.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Teile Vorpommerns die Warnstufe 4 von 4 ausgerufen – die höchste verfügbare Alarmstufe. Niederschlagsmengen wie bei der Flutkatastrophe im Ahrtal – davor warnt der DWD für Teile Mecklenburg-Vorpommerns. Allerdings werde das Wasser an der Ostsee wegen der fehlenden Berge besser abfließen, sagte ein DWD-Sprecher. Für den Zeitraum von 16 Uhr am Montag bis Dienstagmittag warnt der DWD vor extrem ergiebigem Dauerregen mit Niederschlagsmengen von bis zu 140 Litern pro Quadratmeter.

Die Warnung vor extremem Unwetter betrifft den mittleren Teil Mecklenburg-Vorpommerns, einschließlich Rostock, Stralsund, Hiddensee und Teile Rügens sowie im Süden bis zur Mecklenburgischen Seenplatte. Kommt es zur prognostizierten Höchstmenge, würde dies laut dem Sprecher in etwa dem doppelten der dort üblichen Menge für den ganzen Monat Juli entsprechen. „In der Nacht kommt ein riesiger Schwall“, sagte er.

Und auch am Dienstagvormittag könne es nochmals heftig regnen.
Der Sprecher verwies auf die Menschen auf Zeltplätzen, von denen es in der Region zahlreiche gibt, die sich auf den Regen vorbereiten sollten. Auch Gewitter kann es laut DWD geben. Unterführungen könnten dennoch schnell volllaufen. Der DWD warnt auch vor überfluteten Kellern. Auch in anderen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns wird heftiger Regen erwartet. Für den südöstlichen Landesteil gilt demnach eine Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen mit bis zu 70 Litern pro Quadratmeter bis Dienstagmorgen.

Ein Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen hat in Mainz und Umgebung Straßen überflutet und Bäume umstürzen lassen. Es sei ein kurzes, aber schweres Unwetter gewesen, teilte die Feuerwehr Mainz mit. Neben der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz seien auch die Kreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen betroffen. Mancherorts lösten sich auch Gullydeckel und brachen Äste ab, hieß es weiter in einer Mitteilung.

Im Mainzer Stadtgebiet seien 20 Einsätze gezählt worden und in den Landkreisen rund 30. Im Bereich Rheinfront in Oppenheim gebe es zwei gesperrte Unterführungen, teilte zudem die Polizei Mainz mit. Nach Angaben der Bahn kam es zu einer Reihe von Verspätungen und Teilausfällen. So wurde unter anderem die Strecke zwischen Bad Münster am Stein und Bad Kreuznach wegen eines umgestürzten Baums gesperrt. Die Strecke von Mainz über Worms nach Mannheim sei auch „beeinträchtigt“.

Vor allem der Regionalverkehr zwischen Oppenheim und Mainz war von einem auf die Schienen gefallenen Baum betroffen. Die Bahn kündigte „Folgeverspätungen und kurzfristige Fahrtausfälle“ an. Zwischen Wittlich und Trier war die Zugverbindung schon am Vormittag wegen eines umgestürzten Baums zeitweilig unterbrochen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Berlin und Brandenburg ab dem Nachmittag vor heftigen Regenfällen. Vor allem im Norden und Osten Brandenburgs und in Berlin könnten gebietsweise zwischen 20 und 60 Liter pro Quadratmeter in einem Zeitraum von sechs bis zwölf Stunden fallen, wie der DWD mitteilte. Im Nordosten Brandenburgs können es demnach bis zu 70 Liter werden. Außerdem könne es kräftige Gewitter geben.

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