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Warnstreik legt Elbtunnel auf der A7 lahm

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Warnstreik legt Elbtunnel auf der A7 lahm
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Elbtunnel nur halb offen

Warnstreik legt Hamburgs wichtigste Verkehrsader lahm

20.01.2026 – 05:41 UhrLesedauer: 2 Min.

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Der Elbtunne in Hamburg (Archivbild): Die Behinderungen dauern bis Dienstagabend. (Quelle: Jonas Walzberg/dpa)

Ver.di ruft Hamburger Landesbeschäftigte zum Warnstreik auf. Besonders brisant: Auch die Betriebszentrale des Elbtunnels ist betroffen. Was das für die A7 bedeutet.

Autofahrer auf der A7 benötigen am Dienstag Geduld: Die Gewerkschaft Verdi hat sämtliche Landesbeschäftigten Hamburgs zum Warnstreik aufgerufen. Da auch die Betriebszentrale des Elbtunnels betroffen ist, können Fahrzeuge seit Montagabend in jede Richtung nur noch zwei der sonst drei Fahrspuren nutzen.

Dieser Zustand soll bis Dienstag um 18 Uhr anhalten. Verdi und die Autobahn GmbH haben sich auf diese Notlösung verständigt, um den Verkehr nicht vollständig zum Erliegen zu bringen. Staus in beide Richtungen gelten als wahrscheinlich.

Der Ausstand richtet sich gegen die Autobahn GmbH, die bislang in den laufenden Tarifgesprächen kein beziffertes Angebot vorgelegt hat. Parallel dazu spitzt sich auch der Konflikt um den Tarifvertrag der Länder zu.

Finanzsenator Andreas Dressel (SPD), der für die Arbeitgeberseite verhandelt, signalisierte Gehaltserhöhungen knapp oberhalb der erwarteten Teuerungsrate, verteilt auf 30 Monate. Rechnerisch entspräche das einem jährlichen Plus von rund zwei Prozent. Die Gewerkschaft hält dem eine Forderung von sieben Prozent bei nur zwölf Monaten Laufzeit entgegen.

Ole Borgard, Vize-Landeschef von Verdi in Hamburg und Teil des Verhandlungsteams, wertet Dressels Vorstoß als „klare Kampfansage“. Da die nächste Gesprächsrunde erst in gut drei Wochen ansteht, rechnen Beobachter mit weiteren Arbeitsniederlegungen.

Der Warnstreik erfasst am Dienstag weite Teile des öffentlichen Dienstes in Hamburg. Die Container-Abfertigung im Hafen könnte ins Stocken geraten, Behördentermine platzen. Auch Erzieher, Sozialarbeiter und weiteres pädagogisches Personal in Schulen, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen sowie im Allgemeinen Sozialen Dienst sind zum Ausstand aufgerufen.

Um 10 Uhr wollen die Streikenden am Heidenkampsweg/Ecke Süderstraße in Hammerbrook zusammenkommen und anschließend durch die Innenstadt ziehen.

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