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Gesundheit

Wann Schlanke betroffen sein können

wochentlich.deBy wochentlich.de18 September 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Wann Schlanke betroffen sein können
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Schlank, aber nicht gesund

Fettleber ohne Übergewicht – wann dieses Risiko besteht


Aktualisiert am 18.09.2025 – 17:10 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Fett im Bereich der Taille erhöht das Risiko für eine Fettleber selbst dann, wenn das Gewicht nicht zu hoch ist. (Quelle: eternalcreative/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Auch schlanke Menschen können an einer Fettleber erkranken. Meist entwickelt sie sich ohne Symptome – umso wichtiger ist es, die Risikofaktoren zu kennen.

Alkohol, Bewegungsmangel, Übergewicht: In der Regel ist eine Fettlebererkrankung auf einen oder mehrere dieser Ursachen zurückzuführen, jedoch nicht immer. Mitunter weisen auch Normalgewichtige krankhafte Fetteinlagerungen in der Leber auf.

Wie häufig das vorkommt, lässt sich nicht eindeutig sagen. Studien aus verschiedenen Ländern haben dazu unterschiedliche – und teils stark voneinander abweichende – Ergebnisse geliefert. Laut einer großen Übersichtsarbeit, in der viele dieser Studien ausgewertet wurden, sind weltweit ungefähr 20 von 100 Menschen mit einer nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung schlank.

Ein schlanker Körper sieht nicht so aus, als trage er zu viel Fett in sich. Der Eindruck kann allerdings trügen. Manchmal ist die Leber trotzdem verfettet – selbst, wenn bei der betroffenen Person kaum Fettpolster zu erkennen sind.

Das bedeutet nicht, dass alle schlanken Menschen um ihre Lebergesundheit bangen müssen. Grund zur Sorge besteht nur für diejenigen, die gewisse Risikofaktoren für eine Fettleber haben. Dazu gehören (neben übermäßigem Alkoholkonsum) in erster Linie:

Liegen ein oder mehrere dieser Risikofaktoren vor, ist es ratsam, die Leber ärztlich untersuchen zu lassen. Das gilt auch, wenn sich die betroffene Person weitgehend gesund fühlt beziehungsweise keine deutlichen Beschwerden bei sich feststellt. Eine Fettleber äußert sich nämlich in der Regel nicht durch Symptome, die Verfettung beginnt unmerklich und schreitet still fort. Und das ist tückisch, weil sich die Erkrankung nur heilen lässt, wenn sie frühzeitig erkannt und behandelt wird.

Ohne Therapie führt eine Fettleber zu schwerwiegenderen Lebererkrankungen, die mit erheblichen Beschwerden verbunden sind und eine ernst zu nehmende Gefahr für die Gesundheit darstellen: Die Leber kann sich entzünden (Steatohepatitis) und mit der Zeit dauerhafte Schäden davontragen – bis hin zur Leberzirrhose.

Was hilft bei einer Fettleber ohne Übergewicht?

Was bei einer „schlanken Fettleber“ zu tun ist, hängt von der Ursache ab. Ist die Verfettung Folge einer angeborenen beziehungsweise chronischen Erkrankung, so ist es wichtig, diese gezielt und konsequent behandeln zu lassen.

Darüber hinaus besteht die Behandlung einer Fettleber hauptsächlich darin, gesündere Gewohnheiten zu etablieren – unabhängig vom Gewicht:

All diese Maßnahmen wirken der Leberverfettung entgegen. Wer sich konsequent daran hält, hat sogar eine Chance auf Heilung.

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