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Finanzen

Walder-Bräu zahlt Dividende in Bier aus

wochentlich.deBy wochentlich.de1 Oktober 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Walder-Bräu zahlt Dividende in Bier aus
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„Wir sind das gallische Dorf in der Branche“

Diese Brauerei schüttet ihre Dividende aus – im wahrsten Sinne

Aktualisiert am 01.10.2025 – 16:47 UhrLesedauer: 3 Min.

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Franz Gassmann, kaufmännischer Vorstand der Königsegger WalderBräu AG (Archivbild): Als die Banken ihm kein Geld mehr geben wollten, kam die rettende Idee. (Quelle: Felix Kästle/dpa)

Eine kleine Brauerei in Oberschwaben gibt ihren Aktionären Bier statt Geld. Mit diesem Modell sichert sie ihr Überleben in Krisenzeiten.

Während die Bierbranche ächzt, hat eine kleine Brauerei in Oberschwaben ihren ganz eigenen Weg gefunden. Bei Walder-Bräu gibt es Bier als Dividende und die Leute im Ort identifizieren sich mit „ihrer Brauerei“. „Wir sind das gallische Dorf in der Branche“, scherzt der kaufmännische Vorstand, Franz Gassmann. Walder aus Königseggwald im Kreis Ravensburg sei eben „sehr speziell“.

Die Brauerei mit ihren etwa 20 Mitarbeitern und einer wechselnden Zahl an Teilzeitkräften und Aushilfen sowie rund 2,5 Millionen Euro Umsatz existiere nur noch, weil sie von etwa 1.700 Aktionären mitgetragen werde. „Im Jahr 1999 stand die Brauerei kurz vor dem Aus“, erinnert sich Gassmann. Die Banken wollten kein Geld mehr in den angeschlagenen Betrieb stecken. So sei die Idee mit der Aktiengesellschaft geboren. Und tatsächlich: In kurzer Zeit sammelte Walder 1,25 Millionen Euro an frischem Kapital ein.

Jeder „Bürgeraktionär“ darf seit 2003 höchstens 50 Anteile zu 500 Euro halten. Das soll verhindern, dass wenige die Zukunft von Walder bestimmen können. Die Rechte der Aktionäre sind überschaubar. Sie bekommen zehn Prozent Rabatt auf ihre Einkäufe. Und eine Dividende wird buchstäblich ausgeschüttet: in Bier. „Das freut natürlich unsere Aktionäre in Stuttgart oder der Schweiz weniger“, räumt Gassmann ein. Dennoch holten sich viele ihre Dividende persönlich ab. Dafür geht der Vorstand mit ihnen anschließend zum Mittagessen.

Die Brauerei, die es seit dem Jahr 1822 gibt, sei mehr als nur Getränke-Produzent. Viele identifizierten sich in dem 700-Einwohner-Ort mit „ihrer Brauerei“. Als die Banken das Geld für eine neue Kühlanlage verweigerten, standen private Geldgeber bereit, damit Walder die Investition von 350.000 Euro stemmen konnte. „Die Hälfte haben wir mit zwei Prozent Zins schon wieder zurückgezahlt“, sagt der Chef.

Die Hauptversammlungen bei Walder zählten zu den Top-Ereignissen in Königseggwald. „Wir kombinieren das mit dem Fest des Musikvereins“, erklärt Gassmann. Am Wochenende zu Fronleichnam bekommen die Musiker das Festzelt der Brauerei gestellt, dafür sorgen diese für die Unterhaltung und Bewirtung der Aktionäre. Wenn die eintreffen, verdoppelt sich schlagartig die Zahl der Menschen im Ort. „Diesmal waren gut 800 Leute da.“

Die Aktionäre seien sehr daran interessiert, dass der offizielle Teil der Hauptversammlung rasch abgeschlossen sei, berichtet er schmunzelnd. Das Freibier lockt. Zu diskutieren gibt es ohnehin nicht viel: Die Brauerei schreibt schwarze Zahlen, was derzeit alles andere als einfach ist. Denn auch bei Walder spürt man, dass die Menschen weniger Alkohol trinken und seltener Gaststätten besuchen.

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