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Wahlumfrage-SMS erhalten: Spam oder seriös?

wochentlich.deBy wochentlich.de9 Januar 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Wahlumfrage-SMS erhalten: Spam oder seriös?
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Online-Befragung

Wahlumfrage-SMS erhalten: Spam oder seriös?


09.01.2025 – 10:49 UhrLesedauer: 2 Min.

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Meinungsforschungsinstitute verschicken Links zu Umfragen auch per SMS. (Symbolbild) (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-bilder)

Vor der kommenden Bundestagswahl sind Wahlforscher unterwegs, die Personen auch per SMS kontaktieren. So erkennen Sie, ob die Nachricht echt ist.

„Wir bitten Sie um Ihre Teilnahme“: Derzeit verschicken Meinungsforschungsinstitute wieder Nachrichten, um vor der Bundestagswahl ein Stimmungsbild aus der Bevölkerung erstellen zu können. Auch per SMS werden solche Nachrichten verschickt. Häufig enthalten sie einen Link, der die Empfänger zu einer Online-Umfrage weiterleitet.

Die Forschungsgruppe Wahlen verschickt zum Beispiel solche Nachrichten. Auf seiner Webseite teilt das Institut mit, dass es im Auftrag des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) regelmäßig solche Befragungen durchführt. Dort klärt die Einrichtung auch darüber auf, wie Empfänger die SMS von Spam-Nachrichten unterscheiden können.

Wichtigstes Kriterium: Bei einer Marktforschung würden keine Daten erhoben, die Rückschlüsse auf die Teilnehmer zulassen. Müssen Empfänger persönliche Daten eingeben, handelt es sich nicht um eine seriöse Nachricht, sondern um Spam.

Telefonnummern lässt sich das Meinungsforschungsinstitut generieren. Aus den Ergebnissen sucht das Institut Nummern heraus. Rückschlüsse auf deren Besitzer kann die Einrichtung nicht ziehen. „Über die Telefonnummer hinaus haben wir keinerlei Informationen über die per SMS kontaktierte Person“, schreibt die Forschungsgruppe Wahlen.

Nein, die Teilnahme an den Umfragen ist freiwillig. Wollen Sie nicht mehr kontaktiert werden, sollten Sie eine E-Mail mit der entsprechenden Nummer an das Meinungsforschungsinstitut schicken. Dieses setzt Ihre Telefonnummer auf eine Sperrliste. Künftig sollten Sie keine SMS mehr bekommen.

„Anrufe in Privathaushalten zum Zwecke der Markt- oder Sozialforschung sind grundsätzlich zulässig“, schreibt die Forschungsguppe Wahlen. Die Meinungsumfragen dienten ausschließlich Forschungszwecken und seien durch Artikel 5 des Grundgesetzes gedeckt.

Sollte es sich nicht um eine seriöse SMS eines Meinungsforschungsinstituts handeln, sollten Sie vorsichtig sein. Öffnen Sie keine Links aus Nachrichten, deren Absender unbekannt ist, und stimmen Sie keiner Installation einer neuen App zu. Geben Sie keine persönlichen Daten bekannt und löschen Sie die Nummer des SMS-Absenders.

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