Bundesliga, 8. Spieltag

Augsburg historisch: Wagner-Elf erlebt Albtraum – HSV bitter


Aktualisiert am 25.10.2025 – 17:55 UhrLesedauer: 5 Min.

Verzweifelte: Sandro Wagner im Spiel seiner Augsburger gegen Leipzig. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON/imago-images-bilder)

Der FCA wird nach allen Regeln der Kunst demontiert und kassiert eine historische Niederlage. In Hamburg haben die Gastgeber indes Pech – aber Eintracht Frankfurt kann jubeln.

Ein Samstag zum Vergessen für den FC Augsburg: 0:6 (0:4) verloren die von Sandro Wagner trainierten Fuggerstädter gegen RB Leipzig – eine so hohe Heimniederlage musste der FCA noch nie in seiner Bundesliga-Historie hinnehmen. Yan Diomande (10.), Romulo (18.), Antonio Nusa (22.), Christoph Baumgartner (38.), Assan Ouédraogo (56.) und Castello Lukeba (65.) trafen zum auch in der Höhe verdienten Sieg der Sachsen.

Der Hamburger SV kassierte derweil eine unglückliche 0:1 (0:1)-Heimniederlage im kleinen Nordderby gegen den VfL Wolfsburg. Adam Daghim (15.) wurde mit seinem Treffer zu Matchwinner für die Niedersachsen. Eintracht Frankfurt hat sich indes nach vier Pflichtspielen ohne Sieg wieder zurückgemeldet – durch das 2:0 (1:0) gegen den FC St. Pauli klettert die SGE vorerst auf Platz sechs. Jonathan Burkardt ließ die Eintracht mit einem Doppelpack (36., 56.) jubeln. In der vierten Partie vom Samstagnachmittag schlug die TSG Hoffenheim den 1. FC Heidenheim mit 3:1 (2:0).

Leipzig überließ den Gastgebern zunächst den Ball, die wacher und mutiger wirkten. RB aber zeigte sich dafür von Beginn an deutlich effizienter. Diomande, für den angeschlagenen Johan Bakayoko in die Startelf gerutscht, gelang mit der ersten Chance die Führung. Das Tor gab Leipzig Sicherheit – die nächsten Treffer folgten: Romulo hielt nach starker Vorarbeit von Ouedraogo aus kurzer Distanz den Fuß hin, Nusa vollendete den nächsten Konter nach Vorarbeit von Diomande.

Und Augsburg? Die Spieler versammelten sich nach dem 0:3 im Kreis und besprachen ihre Taktik. Nur: Änderungen waren nicht ersichtlich. Baumgartner schloss den nächsten Konter nach einer weiteren Vorlage von Diomande zum 4:0 für die Gäste ab. Der zuletzt mehrfach zur Nationalmannschaft berufene Augsburger Torwart Finn Dahmen sah dabei äußerst unglücklich aus.

Wechsel vollzog Wagner zur zweiten Halbzeit nicht. Und so sah das Spiel unverändert aus. Augsburg versuchte sein Glück vergeblich aus der Distanz – und schaute in der Defensive machtlos zu. So auch bei einer feinen Leipziger Kombination über mehrere Stationen, die Ouedraogo mit einem satten Schuss krönte. Beim 0:6 sah Dahmen abermals unglücklich – er faustete sich eine Flanke gegen den eigenen Kopf, Lukeba war Nutznießer und schob unbedrängt ein. Leipzig blieb damit im 16. Bundesliga-Duell in Folge gegen Augsburg ungeschlagen und feierte seinen höchsten Auswärtssieg. Für den FCA wiederum ist der zarte Aufwärtstrend von zuvor vier Punkten aus zwei Spielen wieder dahin.

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