Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Alles, was Sie über den Plan der NASA zum Bau einer permanenten Mondbasis wissen müssen

28 Mai 2026

Patentamt meldet Rekord bei Batteriepatenten

28 Mai 2026

„Verheerende Konsequenzen“ bei Angriff auf Nato

28 Mai 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Waffenschmuggel nach Russland: Weiterer Verdächtiger frei
Politik

Waffenschmuggel nach Russland: Weiterer Verdächtiger frei

wochentlich.deBy wochentlich.de17 Dezember 2023Keine Kommentare4 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Waffenschmuggel nach Russland: Weiterer Verdächtiger frei
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Von Hamburg aus sollen zwei Russen millionenschweren Waffen- und Ölschmuggel abgewickelt haben. Der Sohn eines Gouverneurs und sein Partner wurden verhaftet. Nun sind sie frei. Die Geschichte eines großen Reinfalls.

Die US-Ermittler hatten alles, was es aus ihrer Sicht brauchte, um eine der größten Schmuggeloperationen für Russlands Kriegsmaschinerie aufzuklären. Sie hatten Geldflüsse nachvollzogen, Chat-Nachrichten abgefangen, E-Mails mitgelesen, sie hatten Zeugenaussagen aufgenommen und in Malaysia ein Unternehmen als Briefkastenfirma enttarnt. Und das Wichtigste: Sie hatten mit der russischen Elite verwobene Tatverdächtige, die ihre Geschäfte von Europa aus betrieben. Eine womöglich einmalige Gelegenheit.

Verbindungen bis in den Kreml

Nahezu zeitgleich schlug im Oktober 2022 die Polizei in Deutschland, Italien und Lettland zu. Auf dem Weg zum Flughafen in Mailand wurde der Hauptverdächtige verhaftet. Für seinen offenbar engen Vertrauten, der für ihn die Geschäfte über eine Hamburger GmbH führte, klickten die Handschellen in der Nähe seiner dortigen Wohnadresse.

Das war nicht weniger als spektakulär, denn der Hauptverdächtige heißt Artem Uss und ist der Sohn des damaligen Gouverneurs der russischen Region Krasnojarsk. Seinem Vater werden hochrangige Kontakte bis in den Kreml nachgesagt, seine Verbindungen zum bekannten Aluminium-Oligarchen Oleg Deripaska sind weithin belegt. Mindestens Teile der Geschäfte sollen für Deripaska abgewickelt worden sein. Eine vergleichbare Verhaftung gab es seit vielen Jahren nicht.

Doch so spektakulär der Zugriff war, so spektakulär sind die Ermittlungen mittlerweile gescheitert. Nicht nur setzte sich Uss im Frühjahr mit einer filmreifen Flucht aus Italien nach Russland ab. Informationen von t-online zufolge darf auch der Mann für seine Geschäfte in Hamburg nicht von Deutschland an die USA ausgeliefert werden und ist wieder auf freiem Fuß. Das hochpolitische Verfahren droht zum Fiasko zu werden – und die europäischen Behörden geben dabei bislang kein gutes Bild ab.

Dabei war FBI-Direktor Christopher Wray zuversichtlich, als er im Oktober 2022 die Anklagen mit der Staatsanwaltschaft des Eastern District of New York öffentlich machte: „Das FBI wird mit seinen internationalen Partnern weiterhin offensiv die Beschaffung von Öl, gewaschenem Geld und ungesetzlich von US-Unternehmen erlangter Militärtechnologie unterbinden, die Russlands unprovozierten Krieg in der Ukraine unterstützen.“

„Einfach aus Deutschland rausschaffen“

Ausgehend von Hamburg hatte seine Behörde ein Firmengeflecht aufgedeckt, mit dem Uss und sein Partner den Erkenntnissen zufolge Rüstungsmaterial und venezolanisches Öl nach Russland verschoben haben sollen.

Die Ware war brisant: Mikroprozessoren und Halbleiter für Kampfjets und Raketen, ein computergestütztes Maschinensystem, das in Nuklearprogrammen verwendet wird. Einige der Teile fanden sich wohl später baugleich in russischen Waffensystemen, die Putins Armee auf dem Schlachtfeld in der Ukraine zurückließ. Die veröffentlichte Anklageschrift sparte nicht an Details und ließ die Beweislast erdrückend wirken.

Haben Sie Hinweise zu einem unserer Artikel? Verfügen Sie über Einblicke in Bereiche, die anderen verschlossen sind? Möchten Sie Missstände mithilfe unserer Reporter aufdecken? Dann kontaktieren Sie uns bitte unter [email protected].

Festgehalten waren sowohl die Kommunikation mit den sanktionierten Rüstungsunternehmen in Russland als auch die Kommunikation mit Lieferanten in den USA und Venezuela. Sogar an interne Nachrichten waren die Ermittler offenbar gelangt: „Lass es uns einfach aus Deutschland rausschaffen und die Lieferung abschließen“, schrieb Uss‘ Statthalter in Hamburg demnach kurz nach Kriegsbeginn an eine Kollegin.

Dringende Bitte der Amerikaner

Gegenüber venezolanischen Schiebern, mit denen er sanktioniertes Öl für über 32 Millionen Dollar verschifft haben soll, offenbarte er den Nachrichten zufolge sogar seinen eigentlichen Auftraggeber: „Er ist ebenfalls unter Sanktionen. Deswegen handeln wir von diesem Unternehmen [in Hamburg] aus. Als Tarnung.“ Gemeint war den US-Ermittlern zufolge: Oleg Deripaska. Sein Aluminiumunternehmen bezeichnete der Statthalter in Hamburg als „Muttergesellschaft“.

Doch in den Wochen nach den Verhaftungen begann sich das Glück für die US-Ermittler zu wenden. Sowohl Uss als auch sein Partner in Hamburg gingen juristisch gegen ihre geplanten Auslieferungen vor. Die Kremlbehörden und Uss verlangten die Auslieferung nach Russland und das Verfahren zog sich in die Länge. Schon bald wurde Uss in den Hausarrest in einem Mailänder Vorort entlassen – laut „La Stampa“ und „Wall Street Journal“ entgegen der ausdrücklichen Bitte der US-Botschaft, weil immer wieder Verdächtige diese Gelegenheit zur Flucht nutzten.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

„Verheerende Konsequenzen“ bei Angriff auf Nato

28 Mai 2026

Union tuschelt über den „Reservekanzler“ Wüst

28 Mai 2026

Verfahren vor Verwaltungsgerichten sollen schneller werden

28 Mai 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Patentamt meldet Rekord bei Batteriepatenten

28 Mai 2026

„Verheerende Konsequenzen“ bei Angriff auf Nato

28 Mai 2026

Manuel Neuer fehlt bei DFB-Länderspiel gegen Finnland

28 Mai 2026

Rohstoffexporte – Gallium und Germanium werden in Deutschland knapp

28 Mai 2026

Neueste Beiträge

Detlef D. Soost legt sein Einkommen offen

28 Mai 2026

Wiesn-Chef verteidigt „Skandal im Sperrbezirk“

28 Mai 2026

Baustellen, Brenner-Sperre, Kontrollen bremsen Autos

28 Mai 2026

Recent Posts

  • Alles, was Sie über den Plan der NASA zum Bau einer permanenten Mondbasis wissen müssen
  • Patentamt meldet Rekord bei Batteriepatenten
  • „Verheerende Konsequenzen“ bei Angriff auf Nato
  • Manuel Neuer fehlt bei DFB-Länderspiel gegen Finnland
  • Rohstoffexporte – Gallium und Germanium werden in Deutschland knapp

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.