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Politik

Wadephul gibt Donald Trump recht

wochentlich.deBy wochentlich.de11 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Wadephul gibt Donald Trump recht
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Kritik an Nato-Partnern

Wadephul: Trump hat „in der Sache“ recht


11.07.2026 – 15:09 UhrLesedauer: 2 Min.

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Johann Wadephul (l) mit seinem US-Kollegen Marco Rubio (Archivbild): Der deutsche Außenminister sieht die Nato gestärkt. (Quelle: Mark Schiefelbein/AP/dpa/dpa-bilder)

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US-Präsident Donald Trump wirft Nato-Partnern immer wieder vor, sich auf Kosten der USA zurückzulehnen. Dafür erhält er Zustimmung vom deutschen Außenminister.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat US-Präsident Donald Trump in dessen Kritik an der bisherigen Lastenverteilung innerhalb der Nato recht gegeben. „Trump hat in der Sache schon recht. Deutschland hat sich zu lang zurückgelehnt – jetzt übernehmen wir für unser Schicksal mehr Verantwortung“, sagte Wadephul dem „Tagesspiegel“.

Der CDU-Politiker bezog sich auf die Diskussion um höhere Verteidigungsausgaben der Nato-Staaten. Unabhängig davon, ob er jede Wortmeldung Trumps für angemessen halte, sei dessen grundsätzliche Kritik berechtigt, sagte Wadephul. Deutschland müsse künftig mehr Verantwortung für die eigene Sicherheit und die Europas übernehmen.

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Wadephul: Gipfel in Ankara „sehr konstruktiv“

Mit Blick auf den jüngsten Nato-Gipfel zog der Außenminister eine positive Bilanz. Trotz teils scharfer Äußerungen Trumps habe er die US-Delegation und den Präsidenten während der Verhandlungen als „sehr konstruktiv und zukunftsgerichtet“ erlebt. Das Verteidigungsbündnis werde aus seiner Sicht „stärker als je zuvor“.

Wadephul verwies zudem auf die zugesagte weitere Unterstützung der Ukraine. Die Nato-Staaten hätten zusätzliche Hilfen in Höhe von 140 Milliarden Euro für die Selbstverteidigung des Landes zugesagt. Dies sende ein klares Signal an Russland, dass die Ukraine langfristig unterstützt werde.

Auch zu einem möglichen Rückzug der USA aus Europa äußerte sich der Außenminister. Ein vollständiger Abzug amerikanischer Truppen sei weder das Ziel der Bundesregierung noch der Vereinigten Staaten. Zwar würden die USA ihren Fokus stärker auf den Indopazifik richten, Europa müsse deshalb aber vor allem selbst mehr Verantwortung übernehmen.

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