Klare Nummer eins

Das ist Deutschlands Lieblings-SUV


20.10.2025 – 15:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Nummer eins: Der VW T-Roc ist Deutschlands erfolgreichstes SUV. (Quelle: ULI_SONNTAG)

Jeder dritte Neuwagen in Deutschland ist ein SUV. Besonders gefragt sind die Modelle von VW und BMW. Die zehn aktuellen Bestseller im Überblick.

Der Boom kennt offenbar kein Ende: Mehr als 700.000 SUV wurden allein 2025 neu zugelassen, meldet das Kraftfahrt-Bundesamt. Das ist jeder dritte Neuwagen. Und wenn man klassische Geländewagen hinzuzählt, liegt der Anteil sogar bei 44 Prozent.

Klare Nummer eins ist der VW T-Roc mit 61.280 Neuzulassungen bis September 2025. Dahinter folgen der VW Tiguan (48.545) und der BMW X1 (33.059). Die Top Five komplettieren Mercedes GLC (26.479) und VW T-Cross (22.750).

Verlierer des Jahres: das Tesla Model Y. Innerhalb von zwölf Monaten rutscht es aus den oberen Rängen auf Platz 33 ab.

SUVs wiegen bis zu 20 Prozent mehr als vergleichbare Autos. Das erhöht den Verbrauch um etwa ein Zehntel, bei Allradantrieb um bis zu ein Drittel – auch bei Elektrofahrzeugen. Preislich liegen viele Modelle deutlich über Standardfahrzeugen: im Kleinwagensegment bis zu 3.000 Euro, in höheren Klassen bezahlen die Käufer oft fünfstellige Aufschläge.

SUVs sind nicht sicherer, aber auch nicht unsicherer als Standardmodelle, sagt der ADAC. Der Verkehrsclub beruft sich dabei auf die Ergebnisse von Crashtests nach der Euro-NCAP-Norm. Für Kritiker dürfte überraschend sein, dass auch SUVs einen guten Fußgängerschutz bieten können.

Entscheidend sei die Gestaltung der Frontpartie. Dass sie höher ist als bei einem normalen Pkw, kann sich als Vorteil erweisen. Denn so wird verhindert, dass der Kopf des Fußgängers bei einem Aufprall gegen die besonders harte A-Säule oder den Scheibenrahmen prallt. In diesem Fall haben SUV sogar einen Vorteil. Allerdings gibt es manchmal auch überraschende Schwächen.

Trotz Gewicht, Verbrauch und Kosten greifen Käufer weiterhin zu SUVs. Komfort, Übersicht, Fahrposition und Image zählen für viele mehr als Effizienz. Auch wenn der ADAC eine klare Empfehlung hat: nur so groß und schwer wie nötig. Das schont nicht nur die Umwelt. Sondern auch den Geldbeutel.

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