Brisante Szenen beim Bayern-Aus

Kompany lacht über Schiri-Entscheidung


07.05.2026 – 06:48 UhrLesedauer: 2 Min.

Vincent Kompany: Der Bayern-Trainer musste sich PSG geschlagen geben. (Quelle: IMAGO/Jerry Andre/imago)

Beim Champions-League-Aus des FC Bayern steht der Schiedsrichter im Fokus. Vincent Kompany entlocken dessen Entscheidungen eine süffisante Reaktion

Nach dem Halbfinalrückspiel zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain standen nicht nur sportliche Themen im Mittelpunkt, sondern auch einige Entscheidungen von Schiedsrichter João Pinheiro. Die Münchener fanden nach dem Schlusspfiff deutliche Worte.

Im Zentrum der Aufregung stand zunächst PSG-Profi Nuno Mendes. Er blockte einen Bayern-Pass mit dem Arm und hätte dafür nach Empfinden der aufgebrachten FCB-Spieler seine zweite Gelbe des Abends sehen müssen. Der portugiesische Unparteiische wollte zuvor aber ein Handspiel von Konrad Laimer erkannt haben. „Ich berühre den Ball mit dem Körper“, hielt der Österreicher am DAZN-Mikrofon mit seiner Wahrnehmung aus dem Spiel dagegen. „Der Schiedsrichter pfeift fünf Sekunden später mein Handspiel, das habe ich schon im Spiel komisch gefunden.“

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Quelle: sid

Pinheiro folgte dabei dem Vernehmen nach einem Hinweis des vierten Offiziellen. Als Laimer mit dieser Information konfrontiert wurde, reagierte er mit einer süffisanten Einordnung: „Gefühlt hat der vierte Offizielle noch nie in einem Spiel etwas gesagt.“ Eine Portion Galgenhumor zeigte auch Vincent Kompany. Mit der Wiederholung der Szene konfrontiert, lachte der Belgier. „Aber dann wollen wir eine Analyse machen, wieso wir nicht im Finale sind? Sie haben gerade zwei Bilder gezeigt.“

Harry Kane blickte ebenfalls deutlich auf die Situation. „Es hätte eindeutig eine zweite Gelbe Karte geben müssen“, sagte der Engländer in den Katakomben der Allianz Arena. „Irgendwie hat er seine Meinung geändert, vielleicht hat ihn die Atmosphäre in diesem Moment ein bisschen mitgerissen, aber so ist es nun mal.“

Der zweite große Aufreger folgte unterdessen nur wenige Augenblicke nach dem Mendes-Handspiel. Vitinha traf seinen Mitspieler João Neves mit einem Befreiungsschlag am ausgestreckten Arm – und das im eigenen Strafraum. Die Bayern forderten einen Handelfmeter, tatsächlich sieht das Regelwerk in solchen Fällen aber keinen Strafstoß vor. Laut des International Football Association Board (Ifab) gilt: Wird ein Spieler bei einem Schuss oder Kopfball eines Mitspielers an der Hand oder am Arm vom Ball getroffen, liegt kein strafbares Handspiel vor.

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