Ermittler sichten Material

Videos sollen Rätsel um tödlichen Wiesn-Unfall lösen

25.09.2026 – 07:18 UhrLesedauer: 1 Min.

Vor der Kasse des „Hangover“ erinnerte eine Plastikrose an den Verstorbenen. Der 52-Jährige erlag seinen tödlichen Verletzungen im Krankenhaus. (Quelle: Philip Buchen/t-online)

Ein 52-jähriger Sicherheitsmitarbeiter starb unter der Gondel eines Fahrgeschäfts. Warum er sich dort aufhielt, ist noch ungeklärt – nun sollen Aufnahmen von Zeugen Aufschluss geben.

Nach dem Tod eines Mannes auf dem Münchner Oktoberfest haben sich bei der Polizei mehrere Zeugen gemeldet. Der 52-jährige Sicherheitsmitarbeiter war am Montagabend (21. September) unter die Gondel eines Freefall-Towers geraten und dabei tödlich verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft München I hat inzwischen mehrere Videoaufnahmen vom Unfallort erhalten, die nun ausgewertet werden.

Viele Zeugen wurden bereits befragt, mit weiteren wollen die Ermittler noch sprechen. Unklar ist bislang, wie der Mann von der herunterfahrenden Gondel eingeklemmt werden konnte und warum er sich überhaupt in diesem Bereich des Fahrgeschäfts aufhielt, obwohl dort im laufenden Betrieb niemand hätte sein dürfen.

Einsatzkräfte an der Unglücksstelle am Montagabend: Am „Hangover“ kam ein Mitarbeiter ums Leben. (Quelle: Felix Hörhager/dpa)

Die „Bild“-Zeitung berichtete unter Berufung auf Angehörige, der 52-Jährige sei zum ersten Mal als Mitarbeiter auf dem Oktoberfest im Einsatz gewesen. Der Sohn des Verstorbenen wurde von der Zeitung mit den Worten zitiert: „Aber vielleicht hat jemand seine Brille oder sein Handy verloren und er wollte es aufheben.“

Hinweise auf einen technischen Defekt am Fahrgeschäft fanden sich laut Betreiber nicht. Das Ordnungsamt gab das Gerät anschließend wieder für den Betrieb frei.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version