Acht Spieler vor dem Abgang?

VfB Stuttgart droht ein massiver Kaderumbruch

30.09.2026 – 10:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Fabian Wohlgemut: Der Sportdirektor des VfB Stuttgart steht vor wichtigen Entscheidungen. (Quelle: IMAGO/Gerhard Schultheiß/imago)

Der VfB Stuttgart könnte im kommenden Jahr zahlreiche Top-Spieler verlieren. Wie der Klub damit umgeht, hängt auch von einer Frage ab, die noch nicht beantwortet ist.

Beim VfB Stuttgart laufen 2028 die Verträge von acht Stammspielern aus – darunter Stammspieler wie Angelo Stiller, Chris Führich und Ermedin Demirović. Laut einem Bericht des „kicker“ sind bis Januar keine Verlängerungsgespräche mit sieben dieser Spieler geplant.

Sportvorstand Fabian Wohlgemuth und Sportdirektor Christian Gentner wollen zunächst die Leistungsentwicklung der betroffenen Spieler beobachten. Dazu kommt die Frage der finanziellen Planbarkeit: Der Personalaufwand des Klubs ist in drei Jahren von 105,8 auf 163,8 Millionen Euro gestiegen. Selbst bei erneuter Champions-League-Qualifikation wären nicht alle Verlängerungen finanzierbar, schreibt der „kicker“.

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Erstes Interesse an Karazor

Für mehrere Spieler gilt der Sommer 2027 als letzter Zeitpunkt für einen Verkauf mit realistischer Ablöse. Jeff Chabot, Maximilian Mittelstädt, Atakan Karazor, Führich und Demirović sind allesamt 28 oder 29 Jahre alt – ein Alter, in dem der Wiederverkaufswert zu sinken beginnt. Anders ist die Situation bei Josha Vagnoman und Ramon Hendriks, die mit jeweils 25 Jahren im besten Fußballeralter sind.

Dem VfB drohen hinsichtlich der Kaderplanung turbulente Monate. Denn auch die Verträge von sechs weiteren Spielern wie Ameen Al-Dakhil, Nikolas Nartey und Yanik Spalt enden im Sommer 2028.

Eine Personalie könnte sich bereits im Winter klären. Ex-Kapitän Karazor hat seinen Stammplatz in dieser Saison verloren. Interesse an dem türkischen Nationalspieler soll es aus der Süper Lig geben. Ein Klub aus der Türkei soll bereits an Angebot vorbereiten. Der VfB zeigt sich gesprächsbereit. Der Spieler soll allerdings noch Vorbehalte haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Nach einem schwachen Saisonstart ist die finanziell wichtige Champions-League-Qualifikation aktuell in weiter Ferne. Mit drei Punkten aus vier Spielen stehen die Stuttgarter auf Rang 15.

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