Version 153 ist da
Mozilla verbessert seinen Firefox-Browser
Aktualisiert am 28.07.2026 – 13:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Cookies nach Einsatzzweck trennen und PDFs im Browser bearbeiten: Das neue Firefox bringt zahlreiche Verbesserungen. Die Entwickler schließen zudem mehr als 60 Sicherheitslücken.
Firefox hat ein großes Update erhalten. Die Version 153 des Internetbrowsers von Mozilla für Windows, macOS, Android und Linux enthält unter anderem neue Funktionen für die Bearbeitung von PDF-Dateien und Container für mehr Datenschutz beim Surfen. Bald soll zudem ein eigener KI-Modus namens Smart Window kommen, wie Mozilla auf seiner Seite mitteilt.
Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Hochkontrast-Videos (HDR) unter Windows abzuspielen: Für die Wiedergabe von HDR-Videos muss der HDR-Modus in den Anzeigeeinstellungen des Betriebssystems aktiviert sein oder werden.
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QR-Codes statt Internetadressen
Neu ist auch, dass sich jede geöffnete Browserseite per QR-Code teilen lässt. Dafür müssen Anwender mit der rechten Maustaste auf einen Tab klicken und die entsprechende Option wählen.
In sogenannten Tab-Umgebungen (Container) können jetzt Bereiche des digitalen Alltags wie Arbeit, Shopping, privates Surfen oder auch Bankgeschäfte in getrennten, farblich codierten Tabs innerhalb desselben Browserfensters organisiert werden. Dabei bleiben Cookies zwischen den einzelnen Containern isoliert und das Werbetracking zwischen den Containern wird getrennt.

Auch beim Umgang mit PDF-Dateien gibt es Verbesserungen. So lassen sich mehrere PDFs zusammenführen und Bilder als neue Seiten einfügen. Anwender können auch einzelne Seiten aus PDFs herauslösen und speichern.
Beschränkungen für den Zugriff auf Dateien und Netzwerk
Erweiterungen dürfen ab Firefox 153 nicht mehr standardmäßig auf lokale Dateien zugreifen. Für diesen Zugriff gibt es nun eine eigene Berechtigung, die Nutzerinnen und Nutzer unabhängig vom allgemeinen Zugriff auf Webseitendaten erteilen oder entziehen können.
Auch Beschränkungen für den Zugriff auf lokale Netzwerke sind jetzt standardmäßig aktiviert: Webseiten müssen fragen, wenn sie sich mit Geräten im lokalen Netzwerk oder mit Anwendungen und Diensten auf dem eigenen Gerät verbinden wollen.
Smart Window zur direkten Nutzung diverser KI-Modelle
Mit der Version 153 startet bei ersten Nutzenden auch ein neuer KI-Modus-Tab, der den Namen Smart Window trägt. Darin können verschiedene KI-Modelle direkt genutzt werden, das Fenster enthält aber auch die klassische Adressleiste.
Bis das Smart Window bei allen Nutzern funktioniert, könnte noch einige Zeit vergehen. Wer in den „KI-Einstellungen“ den Punkt „KI-Verbesserungen blockieren“ aktiviert hat, bekommt das Smart Window gar nicht erst zu Gesicht.
