Deutsche Schauspielerin
Besondere Einladung: Veronica Ferres wird Oscar-Ehre zuteil
25.06.2026 – 03:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Die deutsche Schauspielerin ist schon lange auch international ein Star. Nun könnte Veronica Ferres bald Teil der Oscar-Verleihung werden.
Ende der Achtzigerjahre startete Veronica Ferres ihre Karriere vor der Kamera, 1996 gelang ihr als „Das Superweib“ der große Durchbruch. Seitdem war sie in unzähligen, auch internationalen Produktionen zu sehen und zählt zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen Deutschlands.
Auch in Hollywood ist die 61-Jährige längst keine Unbekannte mehr. Veronica Ferres ist regelmäßig in Los Angeles, schreitet bei Veranstaltungen wie den Golden Globes über den roten Teppich und dreht mit Stars wie Robert De Niro, Morgan Freeman, Pierce Brosnan und Juliette Binoche.
Einladung von der Oscar-Akademie
Das ist von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences nicht unbemerkt geblieben. Der Verband hat die Schauspielerin nun offiziell eingeladen, Mitglied der Oscar-Akademie zu werden. Eine besondere Ehre für die Deutsche, denn es würdigt ihre langjährige internationale Arbeit in der Branche.

Die neuen Mitglieder dürfen künftig bei der Vergabe der Oscars mit abstimmen und tragen so den wohl wichtigsten Teil der Verleihung bei. Der Weg in die Akademie führt über eine Oscar-Nominierung oder über andere Verdienste um den Film. Mann kann sich nicht selbst bewerben, sondern wird von Mitgliedern der Organisation vorgeschlagen.
Es gibt über ein Dutzend Sparten, darunter Regie, Kamera, Schnitt, Drehbuch, Schauspiel oder Musik. In der Schauspiel-Sparte sind neben Veronica Ferres unter anderem Jacob Elordi, Julia Garner, Bill Skarsgård, Mia Goth, Teyana Taylor und Jenna Ortega aufgelistet.
Weitere deutsche Filmschaffende mit einer Einladung sind unter anderem der Kameramann Markus Förderer („September 5“), die Kostümbildnerin Sabrina Krämer („In die Sonne schauen“), Filmkomponist Karim Sebastian Elias
(„Cutting Through Rocks“) und in der Sparte Visuelle Effekte die Deutschen Michael Ralla und Guido Wolter, die bei den Oscars in diesem Jahr für ihre Arbeit an dem Film „Blood & Sinners“ nominiert waren.
