Verona Pooth

„Ich habe keine Angst vor dem Tod“

09.08.2026 – 10:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Verona Pooth: Aktuell moderiert sie die Sat.1-Show „Villa der Versuchung“. (Quelle: IMAGO)

Ihr Optimismus scheint sich durch alle Lebensbereiche zu ziehen – und darüber hinaus. In einem Interview erzählte Verona Pooth, dass sie dem Tod entspannt gegenübersteht.

Moderatorin und Unternehmerin Verona Pooth ist bekannt für ihren Humor, ihre Schlagfertigkeit und ihren unerschütterlichen Optimismus. Im Interview mit „Bild am Sonntag“ sprach die 58-Jährige über ihre Haltung zum Tod – ein Thema, das viele Menschen meiden, welches sie aber offenbar mit Gelassenheit betrachtet.

Als Verona Pooth 2003 ihr erstes Kind erwartete, starb ihr Vater Ernst Feldbusch mit 75 Jahren an Herzversagen. Selbst der Tatsache, dass er seinen Enkel Diego nicht kennengelernt hat, kann die zweifache Mutter nicht nur Negatives abgewinnen.

„Im Himmel auf Wolke sieben verabredet“

„Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass die beiden viele Jahre miteinander gehabt hätten“, sagte die Moderatorin. „Aber wenn er ihn nur ein oder zwei Jahre gekannt hätte und dann hätte gehen müssen …, das wäre vielleicht noch trauriger gewesen.“ Ihr Vater habe gewusst: „‚Meine Tochter ist glücklich. Sie bekommt ein Baby. Sie ist bei Franjo in guten Händen.'“

Verona Pooth und ihr Sohn Rocco im Jahr 2025 (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt/imago)

Ihren entspannten Umgang mit dem Tod hat sie auch an ihre Kinder weitergegeben. Mit ihren beiden Söhnen, Diego und Rocco, spreche sie „von klein auf offen darüber“. Pooth: „Ich habe keine Angst vor dem Tod. Es gibt keinen Deal mit dem Leben ohne den Tod.“

So fragte sie etwa Rocco, als er neun Jahre alt war, ob er wisse, dass seine Mutter eines Tages sterben muss. „Seitdem sind wir im Himmel auf Wolke sieben verabredet.“ Sie als Ältere, so Verona Pooth, werde vorausgehen. „Ich sagte ihm: ‚Für mich wird das nur ein Wimpernschlag dauern, bis du nachkommst, auch wenn du hundert Jahre älter wirst.'“

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