„Wenn ich der Meinung bin“

Verlegt Trump Spiele bei der Fußball-WM?


Aktualisiert am 26.09.2025 – 11:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Donald Trump: Der US-Präsident schaut bei einigen WM-Spielen genau hin. (Quelle: IMAGO/Pool/ABACA)

Im kommenden Jahr findet die Fußball-WM unter anderem in den USA statt. Die Planungen sind in vollem Gange. Doch Donald Trump will spontan bleiben. Ein Kalkül?

Bereits 18 Mannschaften haben sich für die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko qualifiziert. Neben den drei Gastgebern sind unter anderem Argentinien, Japan und Marokko sicher dabei. Im Dezember werden die zwölf WM-Gruppen ausgelost, dann steht auch der Spielplan inklusive Spielorte fest.

Doch die Auswahl der Spielorte hat US-Präsident Donald Trump nun infrage gestellt. Er gehe zwar davon aus, dass die Weltmeisterschaft unter sicheren Bedingungen stattfinden könne, erklärte Trump bei einer Presserunde im Oval Office. Im Hinblick auf die Austragungsorte fügte er jedoch hinzu, „aber wenn ich der Meinung bin, dass es nicht sicher ist, werden wir die Spiele in eine andere Stadt verlegen.“

Denn die WM-Spiele sollen auch in Städten wie Los Angeles, San Francisco und Seattle ausgerichtet werden, die als Hochburgen von Trumps demokratischer politischer Opposition gelten. In Los Angeles soll etwa ein Viertelfinale stattfinden, in Seattle ein Achtelfinale. Trump hat in der Vergangenheit mehrfach demokratisch regierte Städten scharf kritisiert und in den vergangenen Monaten die Nationalgarde nach Washington, Los Angeles und Chicago entsandt.

Auch die Olympischen Spiele 2028, die in Los Angeles stattfinden sollen, hat Trump im Blick. „Wenn wir glauben, dass eine Stadt auch nur im Geringsten gefährlich für die Weltmeisterschaft oder für die Olympischen Spiele ist – aber insbesondere für die Weltmeisterschaft, weil in so vielen Städten gespielt wird – werden wir das nicht zulassen“, erklärte er.

Trump hatte sich selbst zum Vorsitzenden einer Taskforce des Weißen Hauses für die WM erklärt und war auch bei der Klub-Weltmeisterschaft im Sommer präsent, wo er viel Zeit mit „seinem Freund“ Gianni Infantino verbrachte. Dem Fifa-Präsidenten sprach Trump sein „volles und uneingeschränktes“ Vertrauen aus, zu einem erfolgreichen Turnier beitragen zu können.

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