In der JVA gestorben

Verdächtiger von Stade ist tot

Aktualisiert am 21.07.2026 – 14:10 UhrLesedauer: 1 Min.

Blumen zum Gedenken an die Verstorbenen (Archivbild): Die Gewalttat in Stade hat zu viel Anteilnahme geführt. (Quelle: Carsten Neff/dpa/dpa-bilder)

Der mutmaßliche Schütze von Stade ist tot. Er starb in der Justizvollzugsanstalt.

Der mutmaßliche Schütze des Vorfalls in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade bei Hamburg ist tot. Das berichtet der NDR unter Berufung auf das niedersächsische Justizministerium. Dies teilte am Dienstag mit, dass der Mann im Gefängnis Suizid begangen hat. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es demnach nicht. Der Gefangene sei am Dienstagmorgen von einem Stationsbediensteten in seinem Einzelhaftraum tot aufgefunden worden.

Der Mann stand unter Verdacht, Ende Juni sechs Erwachsene erschossen zu haben – darunter zwei Frauen und ein Mann aus dem Raum Hannover, die als Mitarbeitende des Jugendamtes der Region Hannover in der Stader Jugendhilfeeinrichtung waren. Getötet wurden zudem zwei Frauen und ein Mann, die als Beschäftigte der Stader Jugendhilfeeinrichtung vor Ort waren. Bei einem Termin sollte es um das Sorgerecht für ein Baby gehen. Der Vater des Kindes soll geschossen haben.

Hinweis: Falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version