Nach Reisebuchungen

Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Zahlungsaufforderungen


10.07.2026 – 07:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine Frau mit Kreditkarte am Laptop: Viele Betrüger werden immer professioneller. (Quelle: AntonioGuillem_1 via imago-image)

Zur Hauptreisesaison häufen sich gefälschte Zahlungsaufforderungen per E-Mail und WhatsApp. Die Verbraucherzentrale warnt vor einer besonders perfiden Masche.

Wer zu den kurz entschlossenen Reisenden gehört und seinen Sommerurlaub erst jetzt bucht oder gebucht hat, sollte wachsam sein, wenn Zahlungsaufforderungen eintrudeln. Denn besonders zur Hauptreisesaison im Sommer haben es Betrüger auf arglose Opfer abgesehen.

Davor warnt derzeit die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Im Fokus der Masche stehen täuschend echt wirkende E-Mails oder WhatsApp-Nachrichten, die „mitunter korrekte Buchungsinformationen wie Namen, Buchungsnummer oder Reisedatum enthalten“, wie es in einer Mitteilung der Verbraucherschützer heißt.

Oft werden die Empfänger dieser Nachrichten aufgefordert, einen offenen Betrag zu überweisen. Da Details wie Buchungsinformationen stimmen, wirkt das für viele auf den ersten Blick auch glaubhaft. Oliver Buttler, Reiserechtsexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, erklärt, dass die Betrüger und ihre gefälschten Nachrichten immer professioneller werden.

Zahlungsaufforderungen immer genau prüfen

Deswegen ist besondere Vorsicht geboten, wenn Sie eine solche E-Mail oder WhatsApp-Nachricht erhalten. Klicken Sie nicht auf Links oder überweisen gar Geld, wenn Sie nicht völlig sicher sind, dass der Absender der Nachricht der ist, der zu sein er vorgibt. Wenn Sie Zahlungsaufforderungen bekommen, prüfen Sie mittels Kontoauszügen nach, ob und welche Beträge für eine Buchung schon bezahlt wurden.

Kontaktieren Sie vorsichtshalber die Unterkunft oder den Reiseanbieter, über den Sie Ihren Urlaub gebucht haben – und zwar ausschließlich über die offizielle E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, die auf der Webseite der Unterkunft oder in der Buchungsbestätigung angegeben ist. So können Sie überprüfen, ob die Zahlungsaufforderung echt ist.

Erst vor einigen Monaten wurde eine Datenpanne beim großen Buchungsportal booking.com bekannt. Die Betrüger konnten dabei auf zahlreiche Informationen wie Buchungsdetails, Namen, E-Mail-Adressen, Postanschriften, Telefonnummern sowie Inhalte aus Nachrichten zwischen Gast und Unterkunft zugreifen. Gestohlene Daten aus solchen Leaks schwirren oft sehr lange im Netz herum, Vorsicht ist also immer geboten.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version