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Verbraucherzentrale warnt: Fakeshop imitiert beliebten Blumenhändler

wochentlich.deBy wochentlich.de25 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Verbraucherzentrale warnt: Fakeshop imitiert beliebten Blumenhändler
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Verbraucherzentrale warnt

Fakeshop imitiert bekannten Blumenhändler


25.01.2026 – 08:42 UhrLesedauer: 2 Min.

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Schnittblumen: Sträuße kann man auch online bestellen – aber aktuell ist Vorsicht geboten. (Quelle: IMAGO/imago)

Ein gefälschter Blumenshop mit täuschend ähnlicher Webadresse und Design lockt ahnungslose Kunden in die Falle. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät zu Vorsicht.

Ob zum Geburtstag, Jahrestag, als Dankeschön oder einfach mal zwischendurch als nette Geste – über einen Blumenstrauß freut sich fast jeder. Und dank zahlreicher Blumen-Onlineshops kann man die schöne Geste auch an Menschen verschicken, die nicht in der Nähe leben.

Doch wer bei „blum2000.com“ bestellt, bekommt keinen Strauß Blumen – sondern ist schnell um einige Euro und eine Menge privater Daten leichter. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor dem Fakeshop, der den bekannten Blumenhändler „blume2000.de“ imitiert.

Schon die unterschiedliche Webadresse ist auffällig – aber auf den ersten Blick nicht unbedingt auffällig genug. Ähnlich ist es mit dem Design der Website. Logo und Aufmachung sind sehr ähnlich, auch wenn die Seite des falschen Händlers bei genauerem Hinsehen viel weniger professionell wirkt und Unterschiede zum offiziellen Shop aufweist.

Allerdings haben die wenigsten Menschen einen direkten Vergleich vor Augen. „Wer am Smartphone oder über Anzeigen auf dem Shop landet, kann daher leicht in die Falle tappen“, warnt Kathrin Bartsch, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Während des Bestellprozesses taucht zwischenzeitlich sogar mal der echte Name des Blumenversands auf, was zusätzlich für Verwirrung sorgt.

Wer bereits bei „blum2000.com“ bestellt hat, sollte schnell handeln. Denn eine Lieferung ist nicht zu erwarten. Die einzige angebotene Zahlungsmethode ist Kreditkarte – was Rückbuchungen erschwert, aber nicht unmöglich macht. Betroffene sollten ihre Bank kontaktieren und das sogenannte Chargeback-Verfahren prüfen lassen, so Bartsch.

Außerdem empfiehlt die Verbraucherzentrale, das Bank- und E-Mail-Konto regelmäßig zu überprüfen und die Kreditkarte gegebenenfalls sperren zu lassen. Denn mit der Bestellung haben Opfer nicht nur Geld verloren, sondern auch private Daten preisgegeben. Bartsch rät Betroffenen, „Belege rund um die Buchung sichern und Strafanzeige bei der Polizei stellen“.

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