Einer der Besten seiner Sportart
Er wurde Weltmeister: DFB-Talent hat berühmten Vater
26.08.2026 – 11:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Mika Baur ist U21-Nationalspieler und läuft seit wenigen Wochen für Celtic Glasgow auf. Die sportlichen Gene bekam er vererbt. Sein Vater hinterließ im Handball große Spuren.
Im Sommer wurde Mika Baur zum teuersten Abgang in der Klubgeschichte von Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn. Er wechselte für kolportierte acht Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen zum schottischen Rekordmeister Celtic Glasgow, unterschrieb dort bis 2030.
Der 22-Jährige, den die Ostwestfalen vor zwei Jahren für 100.000 Euro von der zweiten Mannschaft des SC Freiburg verpflichtet hatten, hatte in der Aufstiegssaison mit starken Leistungen beim SCP auf sich aufmerksam gemacht. Als zentralem Mittelfeldspieler gelangen ihm vier Tore und sechs Vorlagen.
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Mit Celtic will er nun um Titel spielen, musste am Dienstag mit seinem Team jedoch einen Dämpfer hinnehmen. Denn der Traum, in der Champions League zu spielen, ist vorerst geplatzt. In einem dramatischen Duell mit dem Linzer ASK scheiterte Baur im Finale der Qualifikation zur Königsklasse trotz eines 3:0-Hinspielsieges. Im Rückspiel setzte es ein 1:5 nach Verlängerung, wodurch Celtic jetzt in der Europa League antritt.
Mika Baurs Vater ist Handball-Weltmeister
Damit spielt Baur auf Vereinsebene erstmals international. Auf Nationalmannschaftsebene durchlief er seit der U18 die Juniorenteams des DFB und debütierte im März in der U21. Geboren wurde Baur 2004 im baden-württembergischen Salem, nahe des Bodensees. Dort leben seine Eltern bis heute.

Vielen Sportfans dürfte Baurs Vater ein Begriff sein. Markus Baur, heute 55, gilt als einer der besten Spieler der deutschen Handballgeschichte. Unter Bundestrainer Heiner Brand wurde der Rückraumspieler 2004 Europameister und 2007 Weltmeister im eigenen Land. Baur Senior bestritt 228 Länderspiele und wurde 2000 und 2002 zum Handballer des Jahres gekürt.
Sohn Mika entschied sich für Fußball, spielte in der Jugend zunächst für den VfB Stuttgart und später für den SC Freiburg – und schaffte es zum Profi. Auch sein Bruder Kimi (18) ist Fußballer, läuft aktuell für die U19 des Sportclubs auf. Nur Schwester Chiara eifert dem Vater nach. Die 27-Jährige ist Handballerin und lief zuletzt für Regionalligist HC Schmiden/Oeffingen auf.