Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Wüst fordert besseren Schutz kritischer Infrastruktur nach Sabotage

4 September 2026

Hallervorden geht Bundeskanzler Merz scharf an

4 September 2026

Ferrari-Pilot Lewis Hamilton zeigt seinen Ferrari F40

4 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Auto»Utrecht ist fahrradfreundlichste Stadt der Welt: Was hier gut funktioniert
Auto

Utrecht ist fahrradfreundlichste Stadt der Welt: Was hier gut funktioniert

wochentlich.deBy wochentlich.de3 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Utrecht ist fahrradfreundlichste Stadt der Welt: Was hier gut funktioniert
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Nummer 1 im Ranking

Das ist die fahrradfreundlichste Stadt der Welt


03.06.2026 – 11:58 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Geparkte Fahrräder vor den historischen Kanalhäusern an der Oudegracht und der Lange Smeestraat: Utrecht gilt als extrem zweiradfreundlich. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/(c) Jeannette Tas/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Breite Radwege, riesige Fahrradparkhäuser und weniger Raum für Autos: Utrecht zeigt, was die Verkehrspolitik verändern kann.

Utrecht gilt als die fahrradfreundlichste Stadt der Welt. Im Copenhagenize Index 2025, einem international beachteten Ranking zur Fahrradfreundlichkeit von Städten, belegt die niederländische Stadt Platz eins – vor Kopenhagen und Amsterdam. Der Index wird von der dänischen Beratungsfirma Copenhagenize erstellt und bewertet unter anderem Infrastruktur, Verkehrspolitik und den Anteil des Radverkehrs. Zwar handelt es sich nicht um eine offizielle Statistik, das Ranking gilt in Fachkreisen jedoch als wichtige Orientierung bei der Bewertung fahrradfreundlicher Städte.

Das macht den Charme Utrechts für Radfahrer aus

Täglich steigen in Utrecht rund 150.000 Menschen aufs Rad. Und das hat Gründe: Breite Radwege ziehen sich durch das Zentrum, an Kreuzungen haben Radfahrer oft Vorrang. Hinzu kommen Fahrradstraßen, Brücken und Tunnel, die ein dichtes Netz bilden. Selbst das größte Fahrradparkhaus der Welt steht hier: Am Hauptbahnhof finden 12.500 Fahrräder Platz.

Doch Utrecht wurde nicht über Nacht zur Fahrradstadt. Noch in den 1950er- und 1960er-Jahren verfolgte die Stadt ähnliche Ziele wie viele andere europäische Kommunen. Teile des historischen Zentrums wurden umgebaut, um mehr Raum für den wachsenden Autoverkehr zu schaffen. Erst in den 1970er-Jahren regte sich Widerstand. Bürger protestierten gegen den Verlust von Wohnraum und Lebensqualität. Gleichzeitig sorgten die hohe Zahl von Verkehrstoten und die Ölkrise für ein Umdenken.

Radfahrerin in Münster
Unter den Top 10: Münster ist die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands (Quelle: Guido Kirchner/dpa/Aktuell/dpa)

Die Top 10 der weltweit fahrradfreundlichsten Städte

1. Utrecht (Niederlande)
2. Kopenhagen (Dänemark)
3. Gent (Belgien)
4. Amsterdam (Niederlande)
5. Paris (Frankreich)
6. Helsinki (Finnland)
7. Münster (Deutschland)
8. Antwerpen (Belgien)
9. Bordeaux (Frankreich)
10. Nantes (Frankreich)

Mobilitätsprogramme veränderten die Stadt

Den entscheidenden Schub erhielt die Entwicklung jedoch deutlich später. Nach der Kommunalwahl 2010 verabschiedete die Stadt mehrere Verkehrs- und Mobilitätsprogramme, die den Radverkehr gezielt fördern sollten. Dazu gehörten neue Radwege, zusätzliche Fahrradabstellanlagen und bessere Verbindungen zwischen Wohngebieten, Innenstadt und Region. Allein zwischen 2015 und 2020 investierte Utrecht nach Angaben des ADFC rund 186 Millionen Euro in die Radinfrastruktur.

Ein wichtiger Bestandteil der Strategie war die Umverteilung des vorhandenen Straßenraums. Fahrspuren für Autos wurden teilweise zurückgebaut oder in Radwege umgewandelt. Gleichzeitig verbesserte die Stadt die Verknüpfung von Fahrrad und öffentlichem Nahverkehr. Vor allem rund um den Hauptbahnhof entstanden neue Abstellmöglichkeiten, um Pendler zum Umstieg auf Bus und Bahn zu bewegen – eben auch das Parkhaus.

Fast jede zweite Kurzstrecke mit dem Fahrrad

Nach Angaben des ADFC verfügte Utrecht bereits 2019 über mehr als 245 Kilometer geschützte Radwege, 90 Kilometer Radfahrstreifen und 18 Kilometer Fahrradstraßen. Rund 60 Prozent der Menschen nutzen das Fahrrad für Fahrten ins Stadtzentrum. Fast jede zweite Strecke unter 7,5 Kilometern wird mit dem Rad zurückgelegt.

Für den niederländischen Fahrradverband Fietsersbond sind laut „Tagesschau“ nicht nur große Bauprojekte, sondern auch zahlreiche Details entscheidend. Dazu zählen sichere Kreuzungen, fahrradfreundliche Ampelschaltungen oder Bordsteine, an denen sich keine Pedalen verhaken können. Vor allem aber habe die Stadt über viele Jahre konsequent an ihrer Strategie festgehalten.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

E-Auto-Boom: Experte warnt – Erfolg ist „teuer erkauft“

3 September 2026

Diese Details entscheiden über die Strafe

3 September 2026

Super E10 erreicht Höchststand an den Tankstellen

3 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Hallervorden geht Bundeskanzler Merz scharf an

4 September 2026

Ferrari-Pilot Lewis Hamilton zeigt seinen Ferrari F40

4 September 2026

Alphaville sagt nach Entschuldigung von „Glücksgefühle“-Veranstalter ab

4 September 2026

Bodycams im Nahverkehr Hannover: Üstra startet Pilotprojekt

4 September 2026

Neueste Beiträge

Umspannwerk in Dormagen: Polizei spricht von Sabotagedelikt

4 September 2026

US Open – Aryna Sabalenke fährt Journalisten an: „Ihr seid ein Witz“

4 September 2026

Kameramann erinnert sich an Steve Irwins letzten Moment

4 September 2026

Recent Posts

  • Wüst fordert besseren Schutz kritischer Infrastruktur nach Sabotage
  • Hallervorden geht Bundeskanzler Merz scharf an
  • Ferrari-Pilot Lewis Hamilton zeigt seinen Ferrari F40
  • Alphaville sagt nach Entschuldigung von „Glücksgefühle“-Veranstalter ab
  • Bodycams im Nahverkehr Hannover: Üstra startet Pilotprojekt

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.