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Finanzen

USA riskieren Chaos an großen Flughäfen

wochentlich.deBy wochentlich.de2 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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USA riskieren Chaos an großen Flughäfen
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Neue Pläne an Flughäfen

Kein Zoll, keine Einreise: Kommt das WM-Chaos?


Aktualisiert am 02.06.2026 – 17:59 UhrLesedauer: 2 Min.

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Markwayne Mullin (r.) an der Seite von US-Präsident Donald Trump bei einem Pressetermin im Weißen Haus: Mullin ist Kristi Noems Nachfolger im Amt des Heimatschutzministers. (Quelle: IMAGO/Mehmet Eser/imago)

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Jedes große Turnier steht auch immer unter dem Einfluss der Politik. Wird die Fußball-WM in diesem Jahr zur Bühne für einen Republikaner?

Die US-Regierung erwägt einen Eingriff an mehreren großen Flughäfen, der die internationale Luftfahrt erheblich beeinträchtigen und während der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko zu Chaos führen könnte. Heimatschutzminister Markwayne Mullin prüft laut US-Medien derzeit, Zollbeamte und Mitarbeiter der Grenzschutzbehörde CBP in größerer Zahl von den Drehkreuzen New York (JFK), Chicago O’Hare und San Francisco abzuziehen.

Laut dem Luftfahrtmagazin „Aero International“ könnten Reisende an diesen Flughäfen dann „schlicht nicht abgefertigt werden“. Die Maßnahme würde einem „Einreiseverbot für Passagiere aus dem Ausland gleichkommen, zumindest solange keine Ausweichlösung greift“, so die Branchenexperten.

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„Schlicht nicht abgefertigt“

Warum riskiert Mullin eine solche Situation? Er will damit Druck auf die „Sanctuary Cities“ (zu Deutsch etwa „Zufluchtsorte“) ausüben. Diese Städte, deren Behörden grundsätzlich keine aktive Zusammenarbeit mit der Einwanderungsbehörde ICE leisten, nannte Mullin vergangene Woche „radikal links“. Mullin weiter: „Wenn sie den Bundesbehörden nicht erlauben, die Einwanderungsgesetze in ihren Gemeinden durchzusetzen, dann sollten wir auch keine internationalen Flüge in ihre Städte abfertigen.“

Was sind „Sanctuary Cities“?

Die „Zufluchtsorte“ sind Kommunen, die keine Informationen über den Aufenthaltsstatus von Personen führen und auch keine Festnahmen im Auftrag der Bundesbehörden übernehmen. Rechtlich ist das nicht verboten. Es gilt vielmehr als eine politische Positionierung, die vor allem von demokratisch regierten Städten wie New York, Chicago, San Francisco, Minneapolis, Los Angeles, Seattle und Philadelphia vertreten wird.

„Die auf der Abschussliste stehen“

Der Zeitpunkt der Debatte dürfte dabei von Mullin bewusst gewählt worden sein. Alle drei genannten Flughäfen sind internationale Luftfahrtdrehkreuze, New York und San Francisco sogar Ausrichterstädte für die WM vom 11. Juni bis 19. Juli. Für das Mega-Turnier mit 48 Mannschaften werden fünf Millionen Menschen aus aller Welt erwartet. „Viele davon haben Direktflüge in genau jene Städte, die nun auf der Abschussliste stehen“, schreibt „Aero International“.

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Die leere Einreise-Halle des New Yorker Flughafens JFK: Hier warten an geschäftigen Tagen Tausende Reisende darauf, dass sie in die USA einreisen dürfen.Vergrößern des Bildes
Die leere Einreisehalle des New Yorker Flughafens JFK: Hier warten an geschäftigen Tagen Tausende Reisende darauf, dass sie in die USA einreisen dürfen. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Êrik Lattwein)
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