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You are at:Home»Regionen»Ungeklärter Babymord in Potsdam: Polizei nimmt Speichelproben
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Ungeklärter Babymord in Potsdam: Polizei nimmt Speichelproben

wochentlich.deBy wochentlich.de22 Oktober 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Potsdam

Ungeklärter Babymord: Polizei bittet Frauen um eine Probe

22.10.2026 – 17:45 UhrLesedauer: 2 Min.

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Der damalige Tatort (Archivbild): Ein getötetes Baby wurde 2011, einen Tag vor dem Heiligen Abend, in dem Garagenkomplex in Potsdam-West gefunden. (Quelle: picture alliance / dpa/dpa-bilder)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Ein Neugeborenes wird 2011 in einem Garagenkomplex tot aufgefunden. Mehr als ein Jahrzehnt später läuft nun eine neue Suchaktion nach der Mutter.

Rund 15 Jahre nach dem Tod eines Neugeborenen in Potsdam hat die Polizei eine DNA-Reihenuntersuchung gestartet. Etwa 1.500 Frauen werden gebeten, im November freiwillig eine Speichelprobe abzugeben, um als mögliche Mutter des Säuglings ausgeschlossen werden zu können. Zuerst hatte die „Märkische Allgemeine Zeitung“ berichtet.

Das Mädchen kam in der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember 2011 zur Welt und war laut Polizei lebensfähig. Einen Tag vor Heiligabend fand ein Spaziergänger den leblosen Säugling, der in ein Handtuch gewickelt war, in einem Garagenkomplex im Potsdamer Westen. Das Neugeborene wies Spuren von Gewalt auf. Die Mordermittler gaben dem Kind den Namen Victoria.

Toter Säugling: 10.000 Euro Belohnung ausgelobt

Mit einem Fahndungsplakat ruft die Polizei mögliche Zeugen auf, sich zu melden. In einem Zeugenaufruf heißt es: „Auch nach dieser langen Zeit gibt die Polizei die Suche nach der Mutter des Babys nicht auf.“ Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, sind 10.000 Euro Belohnung ausgesetzt.

Die Behörde schreibt die rund 1.500 Frauen gezielt an, teils auch in anderen Bundesländern, falls sie inzwischen weggezogen sind. Die Auswahl richtet sich nach Alter, damaligem Wohnort und zeitlichem Bezug zum Untersuchungsgebiet. Eine Polizeisprecherin erklärte: „Die Polizei hofft auf eine rege Beteiligung, da jede abgegebene Speichelprobe dazu beitragen kann, Frauen als mögliche Mutter des Säuglings auszuschließen und die Ermittlungen voranzubringen.“

Bereits mehr als 2.000 Speichelproben seien bislang untersucht und mit vorhandenen Spuren abgeglichen worden. Die Frauen können ihre Probe an zwei Tagen im November in der Zeppelin-Grundschule in Potsdam abgeben oder telefonisch einen Termin vereinbaren.

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