
Großes Lob
Uli Hoeneß: Harry Kane „ebenbürtig“ mit Klub-Legenden
20.11.2025 – 17:39 UhrLesedauer: 3 Min.
Harry Kane zählt beim FC Bayern zu den absoluten Leistungsträgern. Ehrenpräsident Uli Hoeneß sieht ihn bereits in der Riege der Klub-Legenden.
Harry Kane hat sich in seiner noch recht kurzen Zeit beim FC Bayern schnell einen Platz unter den großen Stürmern des Klubs erarbeitet. Ehrenpräsident Uli Hoeneß sieht den Engländer sogar auf Augenhöhe mit früheren Torjägern.
„Wir haben natürlich ganz Große schon gehabt mit Gerd Müller und mit Giovane Elber und dann natürlich auch mit Robert Lewandowski. Aber Harry Kane ist absolut ebenbürtig. Ich würde da jetzt keine großen Unterschiede machen“, sagte Hoeneß auf die Frage, wo er Kane im Vergleich zu früheren Bayern-Stars einordne.
Lediglich Gerd Müller stelle er leicht über die anderen, so Hoeneß weiter. Schließlich sei der frühere Nationalspieler Weltmeister geworden und habe viele Titel gewonnen. Beeindruckt zeigt sich Hoeneß auch von Kanes Rolle auf dem Platz: „Aber was Harry Kane hier seit Monaten oder fast ein, zwei Jahren jetzt produziert, das ist allererste Sahne.“ Besonders schätze er, dass Kane nicht nur im Strafraum agiere, sondern sich auch als Spielmacher einbringe und als Persönlichkeit überzeuge.
Auch mit der Entwicklung der gesamten Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany ist Hoeneß sehr zufrieden. Der FC Bayern führt sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League die Tabelle an. „Ich habe dem Vincent kürzlich gesagt, als wir uns zum Essen trafen: Früher war es so, dass man in der 80. Minute gehofft hat, dass das Spiel bald zu Ende ist. Jetzt ist man in der 80. Minute und sagt, hoffentlich spielen die noch lange, weil das so viel Spaß macht. Die haben Spaß, die Zuschauer haben Spaß und auch wir auf der Tribüne haben Spaß. Und das ist eigentlich im Moment so der Idealzustand, wie man sich den FC Bayern vorstellen will“, sagte der Klub-Patron.
Lobende Worte fand Hoeneß auch für die zurückhaltende Art des belgischen Trainers. Kompany arbeite ruhig und biete den Medien keine Angriffsfläche. „Er hat zwei, drei Vorteile“, sagte Hoeneß, „zum Beispiel, dass Sie als Journalist wieder arbeiten müssen. Die früheren Trainer bei uns haben Ihnen immer die Vorlage gegeben, über die sie wochenlang dann diskutieren konnten. Das ist bei ihm nicht möglich, weil er will mit Ihnen über Fußball reden. Das tut dem ganzen FC Bayern gut.“











