Rückkehr nach Großbritannien
Premierminister erteilt Harry und Meghan klare Absage
21.08.2026 – 07:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Harry und Meghan kehren nach Großbritannien zurück. Dürfen sie dabei auf staatlichen Schutz hoffen? Jetzt hat sich der britische Premierminister zu dem Thema geäußert.
Seit seinem Rückzug aus dem britischen Königshaus im Jahr 2020 kämpft Prinz Harry vor Gericht um staatlichen Polizeischutz in Großbritannien. Mehrfach scheiterte er dabei. Nun plant das Paar die Rückkehr nach Großbritannien – und die Frage nach der Sicherheit stellt sich erneut.
Eine Antwort darauf hat der britische Premierminister Andy Burnham gegeben. Auf die Frage, ob der Staat die Kosten für den Schutz von Harry und Meghan übernehmen werde, sagte Burnham laut dem britischen „Telegraph“: „Das ist eine private Angelegenheit. Es ist eine Sache für Harry und Meghan und wir wünschen ihnen alles Gute für ihren Umzug.“
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Der Kampf um Polizeischutz zieht sich für Prinz Harry bereits seit Jahren hin. Auch bei einem Besuch in Großbritannien für ein Invictus-Games-Event sei sein Antrag auf ein Sicherheitspaket abgelehnt worden. Eine Quelle aus dem Umfeld der Sussexes warf dem britischen Innenministerium vor, „vorsätzlich Bedingungen“ zu schaffen, „die es nahezu unmöglich machen“, sich im Land zu bewegen.
Großbritannien zu gefährlich? Kosten sind immens
Harrys Anwältin hatte vor Gericht erklärt, er könne seine Frau und die beiden Kinder nicht mehr in seine Heimat bringen, da dies zu gefährlich sei. Als Harry und Meghan im Januar 2020 ihren Rückzug von ihren königlichen Pflichten ankündigten, lehnte die verstorbene Königin Elizabeth II. ein Modell ab, das royale Pflichten mit kommerziellen Aktivitäten verbunden hätte. Sie stellte klar, dass die beiden nicht „die Verantwortlichkeiten und Pflichten fortführen“ könnten, „die mit einem Leben im öffentlichen Dienst einhergehen“.
Die Kosten für den Sicherheitsschutz sind beträchtlich. Der britische „Guardian“ schätzte die Ausgaben für den Schutz von Harry und Meghan in England im Jahr 2020 auf zwei bis fünf Millionen Pfund pro Jahr. Auch in den USA zahlt das prominente Paar Schätzungen zufolge mehrere Millionen Dollar jährlich für seine Sicherheit.