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Panorama

Über Moskau braut sich etwas Gewaltiges zusammen

wochentlich.deBy wochentlich.de13 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Über Moskau braut sich etwas Gewaltiges zusammen
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Unwetter fluten Russlands Metropolen

Über Moskau braut sich etwas Gewaltiges zusammen


Aktualisiert am 13.07.2026 – 08:20 UhrLesedauer: 3 Min.

Schweres Unwetter mit dunklen Gewitterwolken zieht über St. Petersburg auf: Ein Superzyklon setzt Russlands Metropolen unter Wasser.Vergrößern des Bildes

Schweres Unwetter zieht über St. Petersburg auf: Ein Superzyklon setzt Russlands Metropolen unter Wasser. (Quelle: Alexei Danichev/imago)

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Während eine intensive Hitzewelle über Europa liegt, wird Russland von schweren Stürmen heimgesucht. Ein Superzyklon bringt Gewitter, Extremregen und Tornados.

Ein schweres Unwetter hat am Samstag Moskau und das Umland getroffen. Innerhalb kurzer Zeit gingen Starkregen und großkörniger Hagel über der russischen Hauptstadt nieder. Dazu kamen Blitze und Windböen, die nach Angaben der städtischen Behörden Sturmgeschwindigkeiten von bis zu 20 Metern pro Sekunde erreichten.

In mehreren Teilen der Stadt stürzten Bäume um, Straßen liefen voll Wasser, der Straßenbahnverkehr kam stellenweise zum Erliegen. In einem Stadion schlug ein Blitz in der Nähe von zwei Männern ein, die ein Fußballspiel verfolgten. Beide verloren das Bewusstsein. Angaben zu ihrem weiteren Zustand liegen bislang nicht vor.

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Zwei Tiefs verschmelzen zum Superzyklon über Russland

Meteorologen führen den plötzlichen Wetterumschwung auf das Zusammentreffen zweier Tiefdruckgebiete über Russland zurück. Dabei handelt es sich um das Atlantiktief „Bernadette“ und ein thermisches Tief, das sich über dem Norden des Kaspischen Meeres gebildet hatte. Beide Systeme beeinflussen sich gegenseitig und verschmelzen nach Angaben der Wetterexperten zu einem großräumigen Tiefdruckkomplex, den sie als Superzyklon bezeichnen.

Der Kern dieses Wettersystems liegt den Meteorologen zufolge über Zentralrussland. Da beide Tiefdruckgebiete gegen den Uhrzeigersinn rotieren, verstärken sie sich beim Zusammenwachsen gegenseitig.

Nach Einschätzung des Wetterdienstes verliert „Bernadette“ zwar allmählich an Kraft, die Wetterlage über dem europäischen Teil Russlands bleibt jedoch instabil. Auch im weiteren Verlauf des Monats rechnen Meteorologen mit neuen Niederschlägen durch Atlantiktiefs.

Viertel der Monatsniederschlagsmenge in 20 Minuten

Das Unwetter beschränkte sich nicht auf Moskau. Am Samstagabend erreichte die Gewitterfront auch St. Petersburg. Über der Stadt gingen über mehrere Stunden Starkregen und Gewitter nieder, in Teilen der Region fiel zudem Hagel. Im Süden von St. Petersburg kam innerhalb von nur 20 Minuten rund ein Viertel der durchschnittlichen Monatsniederschlagsmenge zusammen.

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