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Sport

Tyson Fury: Box-Star macht Sucht-Beichte

wochentlich.deBy wochentlich.de30 Oktober 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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„Ich wollte nicht mehr leben“

Sucht-Beichte von Box-Star Tyson Fury

30.10.2026 – 17:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Tyson Fury im Kampf gegen Mariusz Wach im Juli: Der 36-Jährige siegte durch Aufgabe seines Gegners in der 7. Runde. (Quelle: IMAGO/Wasim Mather / SOPA Images/imago-images-bilder)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Der Brite spricht in einer Netflix-Dokumentation über seinen schwersten Lebensabschnitt. Auch seine Frau Paris äußert sich – und wird emotional.

Offene Worte von Tyson Fury: Der frühere Box-Weltmeister im Schwergewicht gehört seit langen Jahren zur Weltspitze, am 11. Dezember steht der nächste Highlight-Kampf an. Dann trifft der 36-Jährige im seit Jahren mit Spannung herbeigesehnten Duell auf Landsmann Anthony Joshua.

Davor gibt es eine Dokumentation über Fury bei Netflix – und in der Produktion des Streamingdienstes hat Fury auch über schwere Lebensphasen gesprochen: seine bekannte schwere Alkohol- und Kokainsucht.

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Nach seinem Sieg im Titelkampf gegen Wladimir Klitschko 2015 sei er in eine Krise gefallen. „Alles, was ich wollte, war, Klitschko zu schlagen. Ich war besessen davon“, gesteht Fury in der nach ihm benannten Doku „Tyson Fury“. „Ich hatte all meine Kindheitsträume erfüllt, aber meine ganze Daseinsberechtigung war auf einmal weg. Ich wollte nicht mehr leben.“

„Ich hatte solche Angst“

Auch Furys Ehefrau Paris berichtet von der Sinnkrise ihres Mannes – und bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

„Direkt nach dem Klitschko-Kampf sagte mir Tyson: ‚Besser wird es nicht mehr‘. Ich habe damals nicht verstanden, was er damit meinte.“ Und weiter: „Der Tyson, den ich kannte, war weg, und ich hatte solche Angst.“ Dann habe der Alkohol- und Drogenmissbrauch eingesetzt. Es folgten mehrere positive Doping-Proben und Rücktrittverkündungen des mindestens eigenwilligen Boxers, der 2017 zudem erklärte, manisch-depressiv zu sein.

Der Rücktritt hielt aber nicht lange an: 2018 kehrte Fury in den Ring zurück, holte sich nach und nach seine Gürtel zurück, ehe er sie im Box-Gipfel gegen Oleksandr Usyk 2024 wieder verlor. Auch den Rückkampf im selben Jahr konnte er nicht gewinnen.

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