Nach dem 1:4 zum Auftakt gegen Norwegen brauchen die Iraker bei ihrer zweiten WM Teilnahme nach 1986 am Montag (17.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in Philadelphia etwas Zählbares. „Ich bin kein Trainer, der in ein Spiel geht, um es nicht zu verlieren“, betonte Arnold: „Ich will meinen Spielern den Glauben vermitteln, dass wir mit der Einstellung reingehen, dass wir das Spiel gewinnen können. Ich bin niemand, der auf Unentschieden spielen möchte.“
Extreme Hitze: Public Viewing in WM-Land abgesagt
Das in Madrid geplante Public Viewing des spanischen WM-Spiels gegen Saudi-Arabien (ab 18 Uhr im Liveticker bei t-online) ist am Sonntag der extremen Hitze in der Hauptstadt zum Opfer gefallen. Der Madrider Stadtrat und der Fußballverband (RFEF) sagten die Veranstaltung in der Fanzone auf der Plaza de Colón im Zentrum der Metropole ab. Zuvor hatte die nationale Wetterbehörde AEMET vor Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius gewarnt.
„Die Entscheidung wurde getroffen, um die Gesundheit der Besucher, des Veranstaltungspersonals und der unterstützenden Dienste, die an der Veranstaltung beteiligt sind, zu schützen“, hieß es aus dem Madrider Rathaus, das sich für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigte. Die Behörden forderten die Fans auf, das Spiel des Europameisters in klimatisierten Innenräumen zu verfolgen.
TV-Quote gegen Elfenbeinküste: DFB-Elf feiert nächsten Erfolg
Auch das zweite deutsche WM-Spiel wurde von vielen Millionen Menschen in Deutschland gesehen. Die ZDF-Übertragung aus Toronto gegen die Elfenbeinküste sahen am Samstagabend (Anstoß 22 Uhr) im Schnitt 18,264 Millionen Menschen. Zwar waren beim ersten Spiel gegen Curaçao noch 23,427 Millionen Menschen gemessen worden, was rund fünf Millionen mehr sind, doch der Marktanteil ist gestiegen.
Nach Angaben der AGF Videoforschung waren es 72,1 Prozent. Beim ersten Spiel lag der Wert noch bei 70,2 Prozent. Zudem ist es wahrscheinlich, dass das zweite Spiel in vermehrt größeren Gruppen geschaut wurde – das lässt sich von der AGF aber nicht messen. Angesichts der wachsenden WM-Euphorie im Land wird auch Public Viewing beliebter.
