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Politik

Truppe meldet Personal-Zuwachs – Pistorius setzt auf Wehrdienst

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Truppe meldet Personal-Zuwachs – Pistorius setzt auf Wehrdienst
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Trendumkehr bei der Truppe

Bundeswehr wächst erstmals seit zwölf Jahren

Aktualisiert am 20.01.2026 – 14:16 UhrLesedauer: 2 Min.

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Gelöbnis bei der Bundeswehr (Archivbild): Die Truppe rüstet auch personell auf. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON/imago)

Die Bundeswehr zählt so viele Soldaten wie seit 2014 nicht. Boris Pistorius hofft auf den neuen Wehrdienst. Nur eine Zahl macht dem Verteidigungsminister Sorgen.

Die Bundeswehr ist erstmals seit Jahren deutlich gewachsen und zählt nun 184.200 Soldaten in der aktiven Truppe. „Wir haben das beste Einstellungsergebnis seit Aussetzung der Wehrpflicht. Außerdem ist die aktive Truppe so groß wie seit zwölf Jahren nicht mehr“, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) der Deutschen Presse-Agentur weiter. Die Zahl bedeutet einen Anstieg um rund 3.000 Soldatinnen und Soldaten zum Stichtag 31. Dezember 2025.

Die Zahl der freiwillig Wehrdienstleistenden stieg im vergangenen Jahr nach Angaben des Verteidigungsministeriums auf 12.200, nach 10.300 Männern und Frauen im Jahr 2024. Dies ist ein Plus von mehr als 18 Prozent. Selbstgestecktes Ziel waren allerdings 15.000 freiwillig Wehrdienstleistende. Die Zahl soll in diesem Jahr auf 20.000 junge Männer und Frauen steigen.

Pistorius bewertete die wachsenden Personalzahlen als Zeichen für das große Vertrauen in die Bundeswehr. „Die Bereitschaft der jungen Menschen, sich für die äußere Sicherheit Deutschlands einzusetzen, steigt. Das stimmt mich optimistisch, dass sich auch in 2026 viele motivierte und engagierte Männer und Frauen für die Bundeswehr entscheiden werden – ob zivil oder militärisch, ob im neuen Wehrdienst oder länger dienend“, sagte der Minister.

Die Truppe hatte in den vergangenen Jahren trotz umfangreicher Werbekampagnen mit sinkenden oder stagnierenden Personalzahlen zu kämpfen. So war im Jahr 2024 die Zahl der Soldaten trotz mehr Einstellungen erneut leicht auf rund 181.150 Soldatinnen und Soldaten in der aktiven Truppe gesunken.

Um die neuen Nato-Ziele erfüllen zu können, muss die Bundeswehr aber kräftig wachsen. So soll die aktive Truppe bis Mitte der 30er-Jahre auf 260.000 Männer und Frauen vergrößert werden. Zudem soll es 200.000 Soldaten in der Reserve geben. Diese Reserve soll wesentlich aus den Männern und Frauen aufgebaut werden, die den neuen Wehrdienst leisten, für den seit Jahresbeginn die gesetzlichen Grundlagen da sind.

Die Bundeswehr hat im vergangenen Jahr mehr als 25.000 Soldaten eingestellt. Das Verteidigungsministerium spricht von einem Plus von 23 Prozent und dem besten Einstellungsergebnis als Freiwilligenarmee seit Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011.

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