600 Meter vor dem Ziel

Windrad-Unfall – Flügel rutscht in Graben


25.09.2026 – 08:24 UhrLesedauer: 1 Min.

Windräder (Symbolbild): Zur Bergung wurde schweres Gerät bestellt. (Quelle: IMAGO/imago)

Lange Nacht für die Einsatzkräfte in Norddeutschland: Ein Windradtransporter bringt einen Flügel – kriegt aber die Kurve nicht richtig.

Bei dem Transport eines Windradflügels hat ein Lkw im niedersächsischen Landkreis Wittmund einen Unfall gehabt. Wie ein Polizeisprecher t-online sagte, ging der Notruf bei der Polizei in der Nacht zum Freitag um 1.14 Uhr ein.

Rund 600 Meter vor dem Ziel wollte der Fahrer demnach bei Nenndorf abbiegen, bekam die Kurve aber nicht ganz. Mit dem Auflieger geriet er auf den Grünstreifen, der hintere Teil des Gespanns kam in Schräglage und rutschte ab.

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Schweres Gerät muss zur Windrad-Bergung kommen

Der mit dem Flügel beladene Anhänger landete im Graben – Weiterfahrt zunächst unmöglich. Der Polizeisprecher: „Wir sprechen über 71 Tonnen und 80 Meter Länge. Das ist nicht so ganz einfach.“

Die L6 wurde vollständig gesperrt. Schweres Gerät musste geordert werden. Ein Abschleppunternehmen samt Kran übernahm die Arbeit. Die Prognose schien aufgrund der enormen Abmessungen und des hohen Gewichts zunächst ungünstig. Bis zum Mittag könne die Landstraße gesperrt bleiben, hieß es.

Dann ging es aber doch schneller. Gegen 7.30 Uhr sei es gelungen, Auflieger und Flügel aus dem Graben zu holen, sagte der Polizeisprecher. Der Windradflügel sei intakt geblieben und könne wohl montiert werden. Verletzt wurde niemand.

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