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You are at:Home»Sport»Transfers-Trend um Füllkrug nimmt kuriose Züge an
Sport

Transfers-Trend um Füllkrug nimmt kuriose Züge an

wochentlich.deBy wochentlich.de27 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Mit einem gehobenen Fußballeralter von 33 Jahren wurde Füllkrug auch anfälliger für muskuläre Probleme. Bei Werder trifft er dabei auf ein arg vorbelastetes Umfeld. Die lange Verletztenliste war in der vergangenen Saison Dauerthema in Bremen. Gerade im Saisonendspurt häuften sich die Muskelverletzungen. Durch einen kleinen Kader war die Belastung für die (wieder) fitten Spieler sofort enorm. Das wird in Bremen auch in dieser Saison nicht anders sein.

Nkunku trifft nur auf drei bekannte Gesichter

Füllkrug wurde 2022/23 geteilter Torschützenkönig mit Christopher Nkunku. Der Franzose erlebte bei RB Leipzig die beste Zeit seiner Karriere. Er gewann mit den Sachsen zweimal hintereinander den DFB-Pokal und wurde in Deutschland als Fußballer des Jahres ausgezeichnet. In 172 Pflichtspielen kam er auf 126 Torbeteiligungen – der RB-Spielstil und Nkunku passten perfekt zusammen.

Und genau daran wird er gemessen. Nach dem Verkauf von Yan Diomande soll er wieder das Aushängeschild der RB-Offensive werden. „Er hat in Leipzig bereits gezeigt, welche außergewöhnliche Qualität er mitbringt und dass er Spiele entscheiden kann“, wird Sportchef Marcel Schäfer in einer Vereinsmitteilung zitiert.

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Zurück im Leipzig-Trikot: Christopher Nkunku und sein Luftballon-Jubel. (Quelle: Pressefoto Rudel/Robin Rudel/imago-images-bilder)

Zwar will der neue Leipzig-Trainer Martin Demichelis wieder mehr zum RB-Fußball von vor vier Jahren, aber das macht die Eingewöhnung kaum leichter. Aus seiner ersten Zeit in Leipzig sind nur noch drei Spieler übrig. Zudem fehlt dem Franzosen die komplette Vorbereitung mit der Mannschaft, um Laufwege und Gewohnheiten seiner Mitspieler kennenzulernen.

Dortmund-Rückkehrer als warnendes Beispiel

Grundsätzlich ist die Idee der Klubbosse nur allzu nachvollziehbar. Dadurch, dass die Spieler das Umfeld kennen, soll die Eingewöhnung schneller klappen. Doch anhand der Beispiele von Nkunku und Füllkrug ist zu erkennen, dass sich nicht nur die Spieler ändern, sondern auch Trainer und Spielidee. Leipzig und Bremen hatten seit den Abgängen ihrer Top-Stürmer vor drei Jahren jeweils drei verschiedene Trainer.

Dass die Rückkehr zur alten Liebe nicht immer eine gute Idee ist, perfektionierte in der Vergangenheit vor allem Borussia Dortmund. Oder konnten Mario Götze, Shinji Kagawa, Jadon Sancho oder Nuri Şahin bei ihrem zweiten Anlauf beim jeweiligen Klub auch nur annähernd an ihr Leistungsniveau anknüpfen? Auch Leipzig machte mit der glücklosen Rückkehr von Timo Werner im Sommer 2022 keine guten Erfahrungen.

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