1. FC Köln

Absage bei Skhiri-Alternative? Kesslers Transfer-Pläne


01.08.2026 – 07:40 UhrLesedauer: 3 Min.

Der 1. FC Kökn beim Training in Kitzbühel (Archivbild): Kurz vor der Schließung des Wechseltransfers ist der Kader des Vereins noch nicht komplett. (Quelle: IMAGO/Steffie Wunderl/imago)

Der 1. FC Köln ist ohne weitere Transfers aus dem Trainingslager abgereist. Vor allem die Suche nach einem Mittelfeldchef gestaltet sich kompliziert.

Mit vier Neuzugängen war der 1. FC Köln vor einer Woche ins Trainingslager nach Kitzbühel gereist, mit einem Quintett ging es am Freitagabend zurück in die Heimat. Allerdings ist den Geißböcken während der Zeit in Tirol anders als erhofft kein weiterer Transfer geglückt. Dass bei der Rückreise fünf Neue mit im Flieger saßen, war einzig dem Umstand geschuldet, dass Gideon Mensah zu Beginn des Trainingslagers krankheitsbedingt noch gefehlt hatte.

Mit dem ghanaischen Linksverteidiger, Innenverteidiger Luka Lochoshvili, Linksaußen Reigan Heskey, Sechser Paul Okon-Engstler und Torhüter Martin James hat der FC erst gut die Hälfte der geplanten Verpflichtungen vollzogen. Den fünf Neuzugängen stehen bereits zwölf Abgänge gegenüber.

Weitere Transfers beim 1. FC Köln: Thomas Kessler fordert Geduld

Einen Monat vor Schließung des Wechselfensters herrscht nach wie vor in allen Mannschaftsteilen Handlungsbedarf. „Komplett ist der Kader auf keinen Fall“, sagte Geschäftsführer Thomas Kessler unter der Woche in Kitzbühel und forderte gleichzeitig: „Wir benötigen in der Transferphase Geduld.“ Sein Credo laute: „Du wirst nicht erfolgreich sein, wenn du frühestmöglich alle da hast, sondern wenn du die beste Qualität für die Mannschaft zusammenbekommen hast.“

Dennoch ist es kein Geheimnis, dass der FC speziell bei der Suche nach einem neuen Mittelfeldchef gerne frühzeitig Vollzug gemeldet hätte. Die Kölner klopften die zu teure Personalie Edson Alvarez (West Ham United) ab und bemühten sich vor allem intensiv um eine Rückkehr von Ellyes Skhiri.

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Der Tunesier, der von 2019 bis 2023 ein Leistungsträger der Geißböcke war, wurde von Eintracht Frankfurt zwar freigestellt, hofft aber offenbar auf eine finanziell lukrativere Offerte als jene aus Köln. Bei seinem Ex-Verein müsste Skhiri auf Gehalt verzichten. Laut dem „Kicker“ hat der FC aufgrund des Zögerns seines Wunschkandidaten Abstand von einer Verpflichtung genommen – und sich bei einer möglichen Alternative eine Absage eingehandelt.

So soll der VfL Wolfsburg einen Kölner Vorstoß bei Vinicius Souza abgeblockt haben. Dem Vernehmen nach wollte der FC den Brasilianer ausleihen – inklusive Kaufoption. Auf dieses Modell hatte Kessler bereits vor einem Jahr gesetzt, als er den inzwischen zu Benfica Lissabon weiterverkauften Jakub Kaminski aus Wolfsburg holte.

1. FC Köln sucht neuen Stabilisator

Ob der FC ein zweites Angebot für Souza abgibt, bleibt abzuwarten. Ein weiterer Name, der zuletzt in der Gerüchteküche brodelte, war Rani Khedira. Der 32-jährige Routinier geht bei Union Berlin in sein letztes Vertragsjahr, wurde aber unlängst als Vizekapitän bestätigt.

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