Said El Mala: Bruder Malek darf wohl nicht mit Profis trainieren
Der 1. FC Köln startet am Montag offiziell mit den Vorbereitungen auf die Bundesliga-Saison 2026/2027. Mit dabei ist auch Said El Mala, um dessen möglichen Wechsel es seit Wochen zahlreiche Gerüchte gibt. Der 19-Jährige bleibt vorerst beim 1. FC Köln – fehlte aber überraschenderweise als Werbegesicht bei der Präsentation des neuen Adidas-Heimtrikots.
Eine kleine Hiobsbotschaft muss Said El Mala aber wohl doch hinnehmen: Der Offensivspieler wird zwar am Geißbockheim seine erste Trainingseinheit absolvieren – Bruder Malek wird allerdings vorerst kein Teil der Profimannschaft. Der 21-Jährige soll nach einer längeren Verletzungspause zunächst bei der U21 mittrainieren, wie die „Bild“ berichtet. Ob er in den Planungen von Cheftrainer René Wagner eine Rolle spielt, ist weiter unklar.
1. FC Köln: Erstes Angebot für Mateusz Zukowski offenbar abgelehnt
Der 1. FC Köln arbeitet weiter an seinem Kader für die kommende Saison. Dabei hat Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung auch Offensivspieler Mateusz Zukowski vom 1. FC Magdeburg auf dem Zettel. Der polnische Nationalspieler erzielte in der vergangenen Zweitliga-Saison 17 Treffer in nur 21 Spielen und schaffe den Durchbruch im Unterhaus. Ein erstes Millionen-Angebot der Kölner scheiterte aber wohl.
1. FC Köln: Gideon Mensah als zweiter Neuzugang vorgestellt
Der 1. FC Köln hat den ghanaischen Nationalspieler Gideon Mensah verpflichtet. Der 27-jährige Linksverteidiger unterschreibt beim FC einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. Mensah kommt ablösefrei vom französischen Erstligisten AJ Auxerre in die Domstadt und wird beim FC die Rückennummer 14 tragen.
Geschäftsführer Thomas Kessler freut sich über den Transfer: „Wir beschäftigen uns schon seit längerer Zeit mit Gideon und freuen uns, dass wir ihn für den FC gewinnen konnten. Er bringt internationale Erfahrung mit, hat in der vergangenen Saison in Frankreich starke Leistungen gezeigt und diese auch bei der Weltmeisterschaft bestätigt.“ Mensah sei ein Spieler, der auf dem Platz mit hoher taktischer Disziplin, Defensivstärke und Dynamik überzeuge.
Mensah wurde in Accra geboren und an der renommierten West African Football Academy (WAFA) ausgebildet. Über Stationen in Österreich, Belgien, Portugal und Frankreich landete er im Sommer 2022 bei Auxerre. Für die Franzosen absolvierte er insgesamt 114 Pflichtspiele, davon 85 in der Ligue 1.
Jetzt blickt Mensah zuversichtlich auf seine neue Aufgabe in Köln: „In den Gesprächen mit den Verantwortlichen des FC, die sich sehr um mich bemüht haben, hatte ich aber von Anfang an das beste Gefühl. Dazu kommt die sportliche Perspektive, die mir der Verein aufgezeigt hat. Und natürlich habe ich auch schon viel über die Stadt und die außergewöhnliche Unterstützung der FC-Fans gehört, auf die ich mich riesig freue.“
