„Wichtiges Signal“
Vertrag verlängert: Rangnick bleibt bis 2028 in Österreich
Aktualisiert am 14.06.2026 – 06:42 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Erfolgsgeschichte von Ralf Rangnick bei der österreichischen Nationalmannschaft geht weiter. Dabei hatte ein Vertragsdetail Probleme bereitet.
Ralf Rangnick hat seinen Vertrag beim Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) bis 2028 verlängert. Damit hat der Verband noch vor dem österreichischen WM-Auftakt gegen Jordanien (Mittwoch, 6 Uhr im Liveticker bei t-online) Klarheit auf der Trainerposition geschafft.
ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll dankte dem mittlerweile 67-jährigen Fußballtrainer: „Mein besonderer Dank gilt Ralf Rangnick. Dass er sich für Österreich und sein Team entschieden hat, zeigt, welchen Stellenwert dieses Projekt für ihn hat. Es ist für ihn eine echte Herzensangelegenheit.“
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Rangnick ist seit dem Sommer 2022 im Amt und hat Österreich bei der Europameisterschaft 2024 ins Achtelfinale geführt, wo dann gegen die Türkei Schluss war (1:2). Im Anschluss daran schaffte Rangnick mit seiner Mannschaft erstmals seit 28 Jahren die WM-Qualifikation.
Ein Knackpunkt in den Verhandlungen soll das neue Gehalt von Rangnick gewesen sein. Die „Salzburger Nachrichten“ hatten bereits im Frühjahr berichtet, dass sich das Gehalt des Teamchefs von einer auf zwei Millionen Euro verdoppeln soll.
Dazu passt, dass Pröll in der Pressemitteilung des Verbands explizit Sponsoren hervorhob, die eine Verlängerung ermöglicht hätten: „Mein persönlicher Dank gilt unseren Sponsoren UNIQA, Raiffeisen, Sporteo und IMMOunited. Ihre Unterstützung hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir den erfolgreichen Weg gemeinsam fortsetzen können.“
Der Verband, in Person von Josef Pröll, betont jedoch auch, dass nicht nur die Gehaltserhöhung den Ausschlag für die Rangnick-Unterschrift gegeben habe. Demnach habe der Verband „nicht mit internationalen Spitzenklubs konkurrieren“ können. Dennoch habe sich Rangnick für die Verlängerung entschieden.
