Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Besucher Finnlands können im März mit dem neuen Uber-Erlebnis kostenlos Nordlichtern nachjagen

21 Februar 2026

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück

21 Februar 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Lifestyle»Tomatenschlacht in Spanien als Ventil für soziale Spannungen
Lifestyle

Tomatenschlacht in Spanien als Ventil für soziale Spannungen

wochentlich.deBy wochentlich.de13 Januar 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Tomatenschlacht in Spanien als Ventil für soziale Spannungen
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Schlacht ohne Tote

Tomaten statt Fäuste: Wie eine Massenschlacht als Ventil für soziale Spannungen entstand


13.01.2026 – 12:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

„La Tomatina“: Die Tomatenschlacht in Buñol ist ein ganz besonderes Erlebnis. (Quelle: IMAGO/Alessandro Vargiu)

Statt Waffen fliegen Tomaten: In Buñol liefern sich Tausende eine ungewöhnliche Schlacht. Wie diese bizarre Tradition ihren Anfang nahm.

Gewöhnlich kommen bei einer Schlacht gefährliche Waffen zum Einsatz. Bei „La Tomatina“ im spanischen Buñol bei Valencia bewerfen sich die Kontrahenten mit überreifen Tomaten, statt aufeinander zu schießen. Doch wer fing wann damit an und weshalb?

Der Krieg war vorbei. Doch auch im Frieden bleiben die Menschen nicht immer friedlich. In Buñol gerieten Jugendliche in Streit. Zuerst flogen die Fäuste, dann die Tomaten, entnommen aus einem Gemüsestand. Aus Ernst wurde Spaß.

Die jungen Männer beschlossen, im folgenden Jahr am selben Tag sich auf ein Neues eine Tomatenschlacht zu liefern. „La Tomatina“ war geboren.

Die lokalen Behörden versuchten, dem lustigen Treiben ein Ende zu bereiten. Doch bald wuchs die Schar der Teilnehmer von wenigen Dutzend auf Hunderte und Tausende. Der Ruf der „Tomatina“ verbreitete sich über die Grenzen Spaniens hinaus. Menschen aus der ganzen Welt schlossen sich der friedlichen Schlacht an.

Die Bürger Buñols sind bei der Tomatenschlacht längst in der Minderzahl. Europäer, Amerikaner, Chinesen und Japaner sind mit von der Partie, wenn es heißt, sich mit überreifen Tomaten zu bewerfen. 150 Tonnen der Frucht verwandeln die zentralen Straßen der kleinen spanischen Stadt in eine matschig-rote Brühe.

Übrigens: Landwirte bauen die Tomaten speziell für das Großereignis an. Der Handel leidet also nach der Schlacht nicht unter einem Mangel an dem beliebten Gemüse.

Während im Jahr 2012 noch etwa 50.000 Teilnehmer gezählt wurden, ist die Zahl inzwischen auf rund 20.000 begrenzt. Auftakt ist gegen zehn Uhr auf der Plaza del Pueblo mit dem sogenannten „palo jabón“. Die Teilnehmer versuchen, einen etwa neun Meter hohen, eingeseiften Baumstamm zu erklimmen, um einen Schinken zu erreichen.

Punkt elf Uhr beginnt die eigentliche Tomatenschlacht, die exakt eine Stunde später endet. Anwohner helfen anschließend beim Reinigen, spülen Besucher mit Gartenschläuchen ab oder verweisen auf mobile Duschen, während viele Teilnehmer auch selbst beim Säubern der Straßen mit anpacken.

So titelten Medien, um an die Flutkatastrophe zu erinnern, die im Oktober 2024 die Region heimgesucht hatte. Die Flut verheerte die spanische Ostküste. Hunderte Menschen starben. Die „Tomatina“ des Jahres 2025 sollte seelische Wunden schließen. Daher taufte man das Ereignis in „Tomaterapia“ um.

Das spanische Fest hat Kultstatus erlangt. Menschen aus aller Welt fiebern jedes Jahr der unblutigen Schlacht entgegen und hoffen, dass die Tomatenernte gut sein wird.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Was passt zu Sauerkraut? Klassische und exotische Ideen

21 Februar 2026

Pastinaken aus der Pfanne: Rezept für leckere Beilage

20 Februar 2026

Was bedeutet „brain afk“? Wussten Sie es?

20 Februar 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück

21 Februar 2026

Medaillen-Entscheidungen und Wettbewerbe am 21.02.

21 Februar 2026

Zeitung austragen: So viel Gehalt gibt es

21 Februar 2026

Neueste Beiträge

Ex-Frau ließ sich von Epstein aushalten

21 Februar 2026

Was passt zu Sauerkraut? Klassische und exotische Ideen

21 Februar 2026

Kritik der EU, weil Studie zeigt, dass klimaschädliches Rind- und Lammfleisch 580-mal mehr Subventionen erhält als Hülsenfrüchte

20 Februar 2026

Recent Posts

  • Besucher Finnlands können im März mit dem neuen Uber-Erlebnis kostenlos Nordlichtern nachjagen
  • In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht
  • Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück
  • Medaillen-Entscheidungen und Wettbewerbe am 21.02.
  • Zeitung austragen: So viel Gehalt gibt es

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.