Vorwürfe gegen „Major Tom“-Sänger
Tochter von Peter Schilling: „Ich bin für ihn gestorben“
21.07.2026 – 10:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Sänger Peter Schilling feierte große Erfolge. Seine Tochter Janina Korn verbindet mit ihm jedoch vor allem eine schmerzhafte Familiengeschichte.
Peter Schilling und „Major Tom“ sind seit Jahrzehnten untrennbar miteinander verbunden. Der Hitsong des Musikers wird bei Erfolgen der deutschen Fußballnationalmannschaft lautstark gespielt. Momente, die bei Sportfans Freude, bei Schillings Tochter Janina Korn jedoch Erinnerungen an ihre distanzierte Vater-Tochter-Beziehung wecken, wie sie dem „Bunte“-Magazin erzählt hat.
Kurz vor ihrer Hochzeit am 8. August sprach die Schauspielerin und Musikerin offen über das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater. Obwohl Peter Schilling noch lebt, fehle er in ihrem Leben seit Jahren. „Ich habe das Gefühl, dass ich mehr oder weniger gestorben bin für ihn“, sagte Korn in dem aktuellen Interview.

Für die 43-Jährige sei schmerzhaft, dass bei ihrer Hochzeit niemand aus ihrer eigenen Familie dabei sein werde. Ihre Mutter starb vor sechs Jahren im Alter von 65 Jahren. Geschwister habe sie nicht, die Verwandtschaft ihres Vaters kenne sie ebenfalls nicht. Ihr Verlobter, der frühere „Schwarzwaldklinik“-Darsteller Roland Heitz, äußerte in dem Doppelinterview: „Es ist bitter, wenn man nie was hört, weder zum Geburtstag noch sonst. Das ist einfach bis heute eine Enttäuschung.“
„Mit Kälte und noch viel Schlimmerem abgestraft“
Janina Korn stammt aus einer kurzen Affäre ihrer Mutter mit Peter Schilling. Ihre Eltern seien nie ein Paar gewesen. Finanziell habe ihr Vater laut Korn zwar für sie gesorgt, emotional habe er ihr jedoch gefehlt. Laut Heitz habe Schilling seine Tochter emotional „mit Kälte und noch viel Schlimmerem abgestraft“.
Wie sehr sie die Vergangenheit bis heute beschäftigt, sei ihr während der Fußball-Weltmeisterschaft bewusst geworden, wenn der Song „Major Tom“ erklungen sei: „Da kommt einfach alles wieder hoch“, so Kern.
2017 habe sich Peter Schilling überraschend wieder bei ihr gemeldet. Später habe er jedoch einen DNA-Test verlangt, um seine Vaterschaft überprüfen zu lassen. Trotz allem empfinde sie keinen Groll: „Ich wünsche ihm sein Lebensglück. Aber ich merke, dass ich einfach eine Art Trauma davongetragen habe von allem.“
Auf eine kurzfristige Anfrage von t-online zu den Schilderungen seiner Tochter reagierte Peter Schilling bisher nicht.
