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You are at:Home»Sport»Thomas Tuchel unterstützte einst Julian Nagelsmann
Sport

Thomas Tuchel unterstützte einst Julian Nagelsmann

wochentlich.deBy wochentlich.de25 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Thomas Tuchel unterstützte einst Julian Nagelsmann
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„Ich hatte es nicht geplant“

Wie Nagelsmann und Tuchel vor 18 Jahren ein Team coachten


Aktualisiert am 25.05.2026 – 11:48 UhrLesedauer: 2 Min.

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Julian Nagelsmann (l.) und Thomas Tuchel: Die beiden Trainer arbeiteten bereits 2007 als Duo zusammen. (Quelle: Bernd Thissen/dpa)

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Dass Julian Nagelsmann heute als Trainer arbeitet, ist auch Thomas Tuchel zu verdanken. Nur eine Bezeichnung zu ihrer Beziehung will er nicht hören.

Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann verbindet eine spezielle Beziehung. Denn dass der heutige Bundestrainer überhaupt Gefallen an der Arbeit als Coach gefunden hat, liegt zum großen Anteil an Tuchel. Zum Ende seiner eigenen Spielerkarriere war Nagelsmann im Sommer 2007 zur zweiten Mannschaft des FC Augsburg gewechselt. Ein Hauptgrund: Trainer Thomas Tuchel und seine Trainingsarbeit.

Doch vom Training erlebte Nagelsmann nicht viel. Er hatte schon seine komplette Karriere über mit Verletzungen zu kämpfen und beendete seine Laufbahn mit 20 Jahren Ende 2007. Da sein Vertrag in Augsburg aber noch ein halbes Jahr lief, hatte Thomas Tuchel eine Idee: Nagelsmann soll die kommenden Gegner analysieren. „Und im Zuge dessen bin ich da so reingerutscht in das Trainerwesen. Ich hatte es ehrlicherweise als Spieler nicht vor“, sagte er im Podcast „Einfach mal Luppen“ von Toni und Felix Kroos.

Tuchel lobte Nagelsmann auf Pressekonferenz

Dort berichtete Nagelsmann auch davon, dass der Austausch über kommende Gegner interessant gewesen sei – und er vermutlich mehr gelernt habe als Tuchel. Doch er überzeugt den heutigen englischen Nationaltrainer. „Er hat am Ende des Tages gesagt, dass es schon eine Idee für mich sein kann, als Trainer zu arbeiten, weil er es gut findet. Einerseits vom Auftreten und andererseits von dem, was ich gesehen habe. Und so bin ich dann auf die Bahn des Trainerseins gekommen, ohne es geplant zu haben.“

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Thomas Tuchel lobte Nagelsmann 2015 auf einer Pressekonferenz, erklärte, dass er früh ein Führungsverständnis und das Verständnis für taktische Abläufe bei ihm erkannt habe.

212SN_L_PSG_180820.JPGVergrößern des Bildes
Thomas Tuchel (l.) und Julian Nagelsmann sind zuletzt im Champions-League-Halbfinale im August 2020 zwischen Paris Saint-Germain und RB Leipzig aufeinandergetroffen. (Quelle: Frank Hoermann / SVEN SIMON/imago)

Mit der Bezeichnung der beiden fremdelt der heutige Bundestrainer jedoch. Die Begriffe „Mentor“ oder „Ziehvater“ seien „etwas zu hoch gegriffen“, machte Nagelsmann 2016 klar. Da er trotz des Lobs von Tuchel nur Trainer der U11 des FC Augsburg werden sollte, nahm er ein Angebot seines ehemaligen Jugendtrainers Alexander Schmidt an.

„Die Jungs haben ihm total vertraut“

Mit 21 Jahren wurde Nagelsmann Co-Trainer der U17 von 1860 München. Die Spielerrolle konnte er aber nicht so schnell ablegen. Daran erinnert sich sein damaliger Cheftrainer Alexander Schmidt im t-online-Podcast „Julian Nagelsmann – The Youngest One“: „Er war zwar Co-Trainer, aber immer mit Ball, immer mit den Jungs. Wir machen hier nun Torschusswettbewerb und da spiele ich jetzt noch ein bisschen mit.“

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