Nach englischem Aus
Ex-Star spottet: Tuchel ist ein „deutscher Spion“
16.07.2026 – 12:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Thomas Tuchel und die englische Nationalelf sind bei der WM ausgeschieden. Die Art und Weise führt bei einigen Ex-Spielern zu Frust.
Gary Lineker hat nach dem englischen WM-Aus einen spöttischen Verdacht geäußert. „Ich frage mich nur, ob Thomas Tuchel so etwas wie ein deutscher Spion ist – ob wir von Deutschland unterwandert wurden“, sagte der Ex-Nationalspieler in seiner Netflix-Show „The Rest is Football“.
Englands deutscher Nationaltrainer war mit den „Three Lions“ am Mittwochabend im Halbfinale der WM gegen Argentinien ausgeschieden. „Ich denke das, weil die Deutschen im Moment selbst nicht besonders gut sind, sie kommen nicht einmal über die Gruppenphase hinaus. Also haben sie vielleicht jemanden eingeschleust.“
Nach der englischen 1:0-Führung hatte Tuchel umgestellt und seinem Team eine defensivere Herangehensweise vorgegeben. Anschließend kassierten die „Three Lions“ noch zwei Tore und schieden aus.
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Lineker räumte ein, der Spion-Spruch sei „natürlich nur Spaß“, erinnerte jedoch an Aussagen von Tuchel nach dem WM-Auftakt in der Vorrunde gegen Kroatien (4:2). „Nach dem Kroatien-Spiel hat er doch gesagt: ‚Wenn wir verlieren, dann verlieren wir, weil wir aggressiven, offensiven Fußball spielen.‘ Und dann hat er genau das Gegenteil gemacht, oder nicht?“ Die Taktik, gegen Lionel Messi und seine Argentinier mit einem tiefen Block zu verteidigen, sei „absolut unbegreiflich“.
„Das ist nach hinten losgegangen“
Mit seiner Kritik war Lineker nicht allein. Wayne Rooney sagte in der BBC: „Wir sind in uns zusammengefallen. Es fing beim Trainer und seinen Entscheidungen an. Die Spielweise war zu passiv. Gegen diese Mannschaft – den Weltmeister – kommt man damit nicht durch. Das war die größte Bewährungsprobe, und wir sind daran gescheitert.“
Ex-Torjäger Alan Shearer stimmte mit ein: „Tuchel hat seine Karten sehr, sehr früh ausgespielt – und das ist nach hinten losgegangen.“
