„Es hat mir Angst gemacht“
Tennis-Star spricht über mentale Probleme
07.11.2026 – 15:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Casper Ruud äußert sich offen zu einem Tief in seiner Karriere – das ihn heute noch beschäftigt. Der Norweger verrät auch, welche Erkenntnis ihn besonders mitgenommen hat.
Schon dreimal hat Casper Ruud das Endspiel eines Grand-Slam-Turniers erreicht: 2022 und 2023 stand der Norweger im Finale der French Open, ebenfalls 2022 bei den US Open – alle drei verlor Ruud aber.
Trotzdem zählte der heute 27-Jährige über Jahre zur Weltspitze, war konstant unter den Top-10 der Weltrangliste, zeitweise sogar auf Platz 2.
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Gerade im Jahr 2025 aber musste Ruud eine ganz schwere Phase durchleben, wie er nun öffentlich machte. Im Vorfeld seines ersten Masters-1000-Titels in Madrid im Mai 2025 habe er mit einem Burnout zu kämpfen gehabt, erklärte der Tennis-Star nun der französischen „L’Équipe.“ Der seiner Ansicht nach monotone Alltag als Tennisspieler habe sich derart ausgewirkt.
„Habe akzeptiert, dass ich niemals der Beste sein werde“
„Ich habe trainiert, weil es mein Job war, nicht, weil ich mich verbessern wollte. Es hat mir Angst gemacht, so zu fühlen. Es war kein schönes Gefühl“, erklärte Ruud offen. Mittlerweile habe er aber „akzeptiert, dass ich niemals der Beste der Geschichte sein werde, dass ich niemals einen Tennisrekord brechen werde“. Man habe „eine Lösung gefunden, verschiedene Techniken, die ich anwenden kann, falls dieses Gefühl mich wieder überkommt“.
Aktuell gehe es ihm auch deshalb wieder besser, Ruud steht nach Formtief und Verletzungen aktuell auf Rang 23 der Weltrangliste. Er sei „sehr zufrieden damit, wie ich mich gerade in meinem Leben und in meiner Karriere fühle.“
