Nach Niederlage
Frustrierter Zverev-Gegner spricht über Rücktritt
14.10.2026 – 17:17 UhrLesedauer: 1 Min.
Gegen Alexander Zverev lässt Alexander Bublik einige Chancen auf den Sieg liegen. Nach der Partie bricht der Frust aus ihm heraus.
Tennisprofi Alexander Bublik hat nach seiner Niederlage im Achtelfinale des Shanghai-Masters frustriert sein Karriereende angekündigt. Nachdem sich der gebürtige Russe, der für Kasachstan antritt, in einem engen und spannenden Match mit 6:7 (6:8), 6:4 und 6:7 (1:7) geschlagen geben musste, sagte er beim Handschlag auf Russisch zu Zverev: „Ich höre bald auf. Ich werde nicht mehr spielen, wo ist der Sinn? Wenn ich das nicht gewinnen kann, dann scheiß drauf, dann will ich nicht mehr.“
Der Hintergrund: Bublik hatte im Tiebreak des ersten Satzes gleich vier Satzbälle vergeben und den Durchgang nach einer 6:3-Führung noch mit 6:8 verloren. Bereits nach dem Satz hatte Bublik auf der Bank sitzend mehrfach ungläubig die Hände vor dem Gesicht zusammengeschlagen und seinem Unmut laut Luft gemacht.
Auch im weiteren Verlauf des Matches war Bublik über weite Strecken der bessere Spieler, auch weil Zverev mit einer Knöchelverletzung zu kämpfen hatte. Doch in den entscheidenden Momenten behielt der Deutsche, der bald die Weltranglistenspitze vom Italiener Jannik Sinner übernehmen wird, die Nerven und gewann das Match.
Ob Bublik seine Ankündigung eines Karriereendes ernst meint, ist jedoch mehr als fraglich. Der 29-Jährige ist für emotionale Ausbrüche bekannt. Durchaus wahrscheinlich also, dass seine Ankündigung nur seinem Frust Ausdruck verleihen sollte.