Neues Kieler „Tatort“-Duo
Spannung überzeugt: Leser loben „Unter Feinden“
Aktualisiert am 19.10.2026 – 16:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Gute Nachrichten für das neue Ermittlerinnen-Duo im Norden: Der zweite Teil des Kieler „Tatorts“ kommt bei t-online-Lesern überwiegend gut weg. Viele freuen sich auf die nächsten Fälle mit Şahin und Krieger.
In der vergangenen Woche waren sie noch zu dritt: Mila Şahin (Almila Bagriacik) hatte mit ihrer alten Freundin Anna Nowak (Lilith Stangenberg) Verstärkung aus Berlin bekommen und Elli Krieger (Karoline Schuch) wurde als neue Polizeipsychologin im „Tatort: Unter Freunden“ vorgestellt.
Doch mit dem zweiten Teil des Kieler „Tatorts“ wird nun klar, bei welchem Duo es bleibt: Anna wird tot in einer Hütte am See aufgefunden – Şahin und Krieger müssen den Mord an der Kollegin aufklären. Bekam die erste Folge lediglich gemischte Bewertungen von den t-online-Lesern, ist der zweite Teil deutlich beliebter. Er holte mit 7,25 Millionen Zuschauern auch mehr Menschen vor den Bildschirm als der Auftakt.
Die Leser vergeben in der Abstimmung für die Episode größtenteils die Schulnoten 1 und 2. In den Kommentaren wird dem neuen Team ebenfalls ein positives Zeugnis ausgestellt. Allein das offene Ende führt vermehrt zu Unmut.
„Wirklich herausragender Tatort“
Michael Loch nennt den Krimi „einen der besten der letzten Zeit“ und lobt die Darstellerinnen und Darsteller. Er sieht den „Tatort“ auf Erfolgskurs: „Bitte weiter so, dann werden die Quoten bleiben.“ Joachim Gayk wählte Note 1 für den „wirklich herausragenden Tatort“. Besonders beeindruckten ihn die schauspielerischen Leistungen: „Man konnte vergessen, einer Fiktion beizuwohnen. Davon wünscht man sich mehr.“
Birgit Graf ist überrascht: Die beiden Ermittlerinnen harmonierten besser, als sie erwartet habe. Dietmar Kodim nennt die Folge eine „Bereicherung in der Tatortreihe“ – das Team hebe sich angenehm aus der Serie hervor, der „Tatort“ erfahre so eine gelungene und notwendige neue Ausrichtung.
Reinhard Erwin Roloff hat ebenfalls nur Gutes über die Produktion zu sagen. Er lobt die Schauspieler und die Themenauswahl rund um Drogen, Geldwäsche und Korruption. Stefan Muegge hält die Handlung für etwas zäh und überdreht, mochte die Folge aber mehr als andere „Tatort“-Episoden. An der Actionszene störte sich Rainer Krappmann – sie erinnerte ihn an „Stirb langsam“. Den Rest des Films bezeichnete er als spannend und unterhaltsam.